Online­mar­ke­ting-Son­der­for­men: Von Audi­ble-Ads bis AR-Ads

Online­mar­ke­ting-Son­der­for­men: Ler­nen Sie hier die erstaun­li­che Viel­falt der Wer­be­mög­lich­kei­ten des Digi­tal­mar­ke­tings ken­nen.

Aus­wahl von Son­der­for­men des Online­mar­ke­tings

Affi­liate-Mar­ke­ting

Affiliate-Marketing als Sonderform des Onlinemarketings und Nebenerwerb

Das Affi­liate-Mar­ke­ting ist eine Son­der­form des Online­mar­ke­tings, bei der eine Per­son gegen Bezah­lung ihre Web­seite zum Plat­zie­ren von Links zur Ver­fü­gung stellt. Diese Links füh­ren fast immer zu kom­mer­zi­el­len Sei­ten des Auf­trag­ge­bers, auf denen etwas ver­kauft wird oder eine sons­tige Con­ver­sion gene­riert wer­den sol­len. Für das Kli­cken auf den Link erhält der Publisher eine Pro­vi­sion. Es gibt auch Modelle, bei denen nur bezahlt wird, wenn der Klick des poten­ti­el­len Kun­den am Ende auch tat­säch­lich zu einem Kauf führt. Dies lässt sich tech­nisch nach­ver­fol­gen. Affi­liate-Mar­ke­ting ist eine von vie­len Ver­dienst­mög­lich­kei­ten im Inter­net. Häu­fig wird es jedoch nur als Neben­er­werb betrie­ben.

Baut man auf die eigene Web­site Affi­liate-Links ein, ist laut Google die Ver­wen­dung des NoFol­low-Attri­bu­tes obli­ga­to­risch.

Netz­werk-Mar­ke­ting

Sonderformen des Onlinemarketings: Network-Marketing

Das Netz­werk-Mar­ke­ting ist eine Son­der­form des Direkt­mar­ke­tings. Hier­bei wird der Geschäfts­part­ner ange­hal­ten, neben dem Ver­kauf des Pro­duk­tes auch wei­tere Kun­den anzu­wer­ben, die dann ihrer­seits wie­der Pro­dukte ver­kau­fen und neue Kun­den anwer­ben. Im Unter­schied zum Emp­feh­lungs­mar­ke­ting wird ziel­ge­rich­tet und plan­voll vor­ge­gan­gen. Durch die ver­zweig­ten Kun­den­be­zie­hun­gen sind in kur­zer Zeit hohe Umsätze mög­lich. Man kann diese Son­der­form des Online­mar­ke­tings auch als “Mund­pro­pa­ganda” bezeich­nen, mit dem Ziel der vira­len Ver­brei­tung. Bei­spiel: Kun­den-wer­ben-Kun­den-Pro­gramme; Auf­for­de­rung des Kun­den durch den Händ­ler zum Wei­ter­emp­feh­len eines Pro­duk­tes, Bewer­tun­gen und Rezen­sio­nen von Pro­duk­ten im Netz. Bei die­ser Form des Mar­ke­tings ist es für den Händ­ler essen­ti­ell, dass die zuge­si­cher­ten Eigen­schaf­ten des Pro­duk­tes tat­säch­lich mit der Rea­li­tät über­ein­stim­men. Für den Fall, dass die nega­ti­ven Eigen­schaf­ten des Pro­duk­tes über­wie­gen, kann diese Wer­be­form ansons­ten zum Bume­rang wer­den.

Son­der­for­men des Online­mar­ke­tings

Audio-Mar­ke­ting durch Pod­casts

Podcasts als Sonderformen des Onlinemarketings
Mit Pod­casts lässt sich ein gro­ßer Effekt mit ver­gleichs­weise gerin­gen Mit­teln erzie­len. Die Qua­li­tät muss natür­lich stim­men.

Pod­casts sind Audio­bei­träge im Netz mit Infor­ma­tio­nen zu bestimm­ten The­men. Sie sind meis­tens kos­ten­los und mit einer Abo-Funk­tion ver­bun­den. Durch die Apps der Anbie­ter kön­nen sie ohne viel Auf­wand auf Smart­pho­nes abge­spielt wer­den. Im Con­tent-Mar­ke­ting kön­nen Pod­casts ein­ge­setzt wer­den, um die Infor­ma­tio­nen mit einem Pro­dukt oder einem Unter­neh­men zu ver­bin­den. Dar­über hin­aus kön­nen sie kos­ten­güns­tig pro­du­ziert wer­den. 

Rela­tiv wenig tech­ni­scher Auf­wand nötig

Benö­tigt wer­den ledig­lich ein Auf­nah­me­ge­rät und ein Pro­gramm zum Schnei­den der Audio­se­quen­zen am PC, z.B. Auda­city. Wie alle ande­ren Medien haben auch Audio­bei­träge durch die Meta­da­ten einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das SEO. Durch die Abo-Funk­tion kann man sich zudem eine Stamm­zu­hö­rer­schaft auf­bauen und für orga­ni­schen Traf­fic sor­gen. Pod­casts haben auf jeden Fall gro­ßes Poten­tial im Bereich des Con­tent-Mar­ke­tings und als Wer­be­trä­ger von Audio-Ads (siehe Spo­tify). Durch das Abspie­len auf Smart­pho­nes sind sie zudem mobil und fle­xi­bel ein­setz­bar, und durch die Stim­men kön­nen die für das Con­tent-Mar­ke­ting benö­ti­gen Emo­tio­nen gut rüber­ge­bracht wer­den. Hier ist also zukünf­tig noch Eini­ges zu erwar­ten.

Audio-Mar­ke­ting durch Strea­ming­dienste

Audible-Ads in Streaming-Dienste wie Spotify

Audio­wer­bung ist neu­er­dings Musik in den Ohren der Mar­ke­ting­chefs. Sehen wir uns doch zum Bei­spiel Spo­tify an. Spo­tify ist der­zeit einer der bekann­tes­ten und belieb­tes­ten Musik-Strea­ming­dienste. Das Geschäfts­mo­dell beruht auf dem Fre­emium-Prin­zip. Das bedeu­tet, dass die Grund­funk­tio­nen kos­ten­los sind und nur spe­zi­elle Zusatz­leis­tun­gen, wie etwa Abon­ne­ments, kos­ten­pflich­tig sind. Wei­tere Bei­spiele für Fre­emium-Dienste sind Sun­cloud, You­Tube oder einige Word­Press-Plugins. Da Spo­tify durch die hohen Lizenz­ge­büh­ren finan­zi­ell ange­schla­gen ist, ist der welt­größte Musik-Strea­ming­dienst vor eini­ger Zeit an die Börse gegan­gen. Zusätz­lich dazu soll zukünf­tig Audio­wer­bung, die in Koope­ra­tion mit Google ent­stan­den ist, dem Kon­zern neue Ein­nah­men besche­ren. Es sind 15 bis 30 Sekun­den lange Audio­spots geplant, die in die Musik-Streams oder Pod­cast-Streams imple­men­tiert wer­den sol­len.

Doch es könnte bald ein neuer, mäch­ti­ger Kon­kur­rent ent­ste­hen: You­Tube Red. Das ist ein kos­ten­pflich­ti­ger Abo-Strea­ming­dienst von You­Tube, bei dem den Nut­zern Musik sowie unver­öf­fent­lichte und exklu­sive Video­in­halte ohne Wer­be­un­ter­bre­chun­gen ange­bo­ten wer­den.

Wer­bung in Aug­men­ted-Rea­lity-Apps

Sonderformen des Onlinemarketings: AR-Ads in Spielen und Apps

Eine wei­tere sehr inter­es­sante Son­der­form des Online­mar­ke­tings bil­det das Ein­blen­den von Anzei­gen in Spiele und Aug­men­ted-Rea­lity-Apps. Dar­un­ter ver­steht man Smart­phone-Apps, die ein ver­än­der­tes Abbild der Rea­li­tät erzeu­gen. Ein Bei­spiel sind die spa­ßi­gen Gesichts-Fil­ter bei “Snap­chat.” Diese Funk­tion kann auf humor­volle Art und Weise auch von Unter­neh­men genutzt wer­den, um dort vir­tu­elle Wer­bung ein­zu­blen­den. So die­nen etwa AR-Spiele wie “Poke­mon Go” auch als Wer­be­platt­form.

Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen:

Arti­kel des Fach­ver­la­ges „WUV.de“: Aug­men­ted Rea­lity – so ver­schafft Wer­bung den Kon­su­men­ten Super­kräfte

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