SEO Opti­mie­rung: Google-SEO-Tipps

SEO Optimierung für Webseiten

SEO Opti­mie­rung: Google-SEO-Tipps für ein bes­se­res Ran­king. Opti­mie­ren Sie mit die­sen Onpage/Off­page-SEO-Tipps Ihre Web­site!

SEO Opti­mie­rung, Google-SEO-Tipps, SEO-Texte, SEO für Word­Press, Key­words…man sieht: Das Thema SEO Opti­mie­rung ist ein abso­lu­ter Dau­er­bren­ner und gilt als Königs­dis­zi­plin des Online-Mar­ke­tings. Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) ist neben SEA/SEM eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen für die Auf­find­bar­keit von Web­sei­ten im Netz. Vie­le Unter­neh­men und auch Blog­ger mit Word­Press oder Jimndo betrei­ben die­se Maß­nah­men. Dies gilt auch für die bekann­ten gro­ßen Unter­neh­men. Doch warum ist SEO so wich­tig? Man könn­te doch anneh­men, SEO wäre für diese Unter­neh­men auf­grund der bereits vor­han­de­nen gro­ßen Bekannt­heit über­flüs­sig. Die Ant­wort: Dem ist nicht so. Denn auf­grund des bran­chen­in­ter­nen Kon­kur­renz­kamp­fes ist selbst eine hohe Popu­la­ri­tät heut­zu­ta­ge kein Garant mehr für ein gutes Ran­king.

Auch wenn Goog­le die genau­en Ran­king­fak­to­ren nie­mals preis­ge­ben wird, kann man selbst viel dafür tun, damit die eige­ne Sei­te in den obe­ren Ran­kings erscheint. Dafür sind Zeit und Geduld nötig. Und natür­lich die fol­gen­den Tipps für die SEO Opti­mie­rung. Die­ses aus­führ­li­che Ran­king-Tuto­rial bie­tet Unter­stüt­zung zum Errei­chen die­ses Zie­les. Doch soll­ten Sie sich dabei jedoch nicht auf die Google-Suche allein ver­las­sen. Pin­te­rest, You­Tube, PDFs sowie die Sei­ten von Ama­zon-Händ­lern und eBay-Händ­lern wol­len eben­falls gut opti­miert sein.

Auf geht’s, ver­än­dern Sie das Ran­king zu Ihren Guns­ten! Geben Sie Goog­le eine Chan­ce und erhö­hen Sie Ihre Sicht­bar­keit!

SEO Opti­mie­rung: Google-SEO-Tipps zur Web­sei­ten­op­ti­mie­rung für ein bes­se­res Ran­king 

1.Allgemeines zur SEO Opti­mie­rung

SEO ist mehr als Web­sei­ten­op­ti­mie­rung

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung umfasst die gesamte Web­site und erstreckt sich öfters auch auf benach­barte Abtei­lun­gen des Unter­neh­mens. Für eine gute SEO-Opti­mie­rung ist es daher unab­ding­bar, dass Mit­ar­bei­ter aus ande­ren Abtei­lun­gen mit ins Boot geholt wer­den. Das betrifft vor allem die Berei­che Social-Media, das Web-Design sowie die Usa­bi­lity-Fach­leute. Bereits vor­han­dene Maß­nah­men wie PR, SEA und Con­ver­sion-Opti­mie­rung soll­ten auf jeden Fall wei­ter­lau­fen und wer­den durch die SEO Opti­mie­rung nicht über­flüs­sig.

Ran­king­prü­fung immer im Inko­gnito-Modus

SEO Optimierung: Seitenposition immer nur im Inkognito-Modus prüfen.

Wenn Sie die Ran­king­po­si­ti­on Ihrer Sei­te prü­fen möch­ten, tun Sie dies immer im Inko­g­ni­to-Modus. Ansons­ten wird die Sei­te auf­grund vor­he­ri­ger Such­an­fra­gen even­tu­ell auf einer fal­schen Posi­ti­on ange­zeigt. Für das Mes­sen von Ver­än­de­run­gen der Anzei­ge­po­si­tion gibt es Ran­king-Check-Tools wie Seo­bi­lity oder Seorch.

Con­tent im Zwei­fel wich­ti­ger als SEO

Der Ran­king-Algo­­rith­­mus ist hart­nä­ckig, unbe­sieg­bar ist er jedoch nicht. Nut­zen Sie die Stär­ken, die Men­schen gegen­über den Maschi­nen vor­aus haben. Beach­ten Sie jedoch, dass SEO kein All­heil­mit­tel für eine ver­nach­läs­sigte Web­seite oder schlech­ten Con­tent ist. Den Effekt, den Sie durch SEO erzie­len, wird in die­sem Fall nicht lange anhal­ten. Sei­en Sie krea­tiv und den­ken Sie dar­an, dass im Zwei­fel ein gut gemach­ter Uni­que-Con­­tent-Text ohne SEO mehr wert ist als ein SEO-opti­­mier­­ter schlech­ter Text. Und genau­so sehen es auch die Such­ma­schi­nen.

2.SEO Opti­mie­rung: Mobi­le First

Mitt­ler­wei­le erfolgt ein sehr gro­ßer Teil der Auf­ru­fe durch Mobil­ge­rä­te. Daher muss als wich­tigs­ter SEO-Tipp eine mobi­le Ver­si­on für den Zugriff durch Smart­pho­nes und Tablets erzeugt wer­den. Dafür wird bei Word­Press ein Mobi­le-Plugin oder ein respon­si­ves The­me benö­tigt. Die­se Vor­aus­set­zung erfül­len fast alle neue­ren The­mes.

Page-Speed opti­mie­ren

Zur SEO Optimierung den Page-Speed erhöhen

Die Lade­ge­schwin­dig­keit hat einen gro­ßen Ein­fluss auf das Ran­king. Sie ist durch das Speed-Update im Juli 2018 noch rele­van­ter gewor­den. Vie­le User ver­lie­ren bei zu lang­sa­men laden­den Sei­ten die Geduld und sprin­gen vor­zei­tig ab. Im ungüns­tigs­ten Fall bedeu­tet das den Ver­lust eines poten­ti­el­len Kun­den.

Mir dem Tool “Page­s­peed Insights” kann die Geschwin­dig­keit geprüft wer­den. Bei zu lang­sa­men Lade­zei­ten soll­te nach­ge­bes­sert wer­den. Es geht das Gerücht um, dass ein Score von 100 de fac­to nicht zu errei­chen ist. Durch­aus mög­lich, wenn man bedenkt, dass Goog­le die­ses Tool als Regu­la­ri­um nutzt, um den Sei­ten­be­trei­bern einen mög­lichst hohen Page­s­peed abzu­trot­zen. Jeder Wert unter zwei Sekun­den ist jedoch auf jeden Fall okay. Um die­sen zu errei­chen, hel­fen die fol­gen­den 7 effek­ti­ven SEO-Tipps für mehr Page-Speed:

• Ver­wen­dung von Caching-Plugins und gzip-Kom­pri­­mie­­rung.

• Vor dem Hoch­la­den die Bil­der auf 80 % kom­pri­mie­ren (bei die­sem Wert gibt es noch kei­ne sicht­ba­ren Qua­li­täts­ver­lus­te). Gene­rell die Bild­grö­ße in Maßen hal­ten. Falls mög­lich, auf ein klei­ne­res Datei­for­mat zurück­grei­fen.

• Redu­zie­rung des sta­ti­schen HTML-Anteils und den Anteil von Java­­script-Ele­­men­­ten, zum Bei­spiel mit dem Plugin “Auto­op­ti­mi­ze”.

• Löschen unnö­ti­ger Plugins.

• Ent­fer­nen von Goog­le Web­fonts und Emo­jis (durch “Auto­op­ti­mi­ze” oder “Remo­ve Goog­le Fonts Refe­ren­ces”).

• Mobile Ver­sion auf sepa­ra­ter URL

Goog­le stellt zwei Arten von Craw­lern zur Ver­fü­gung: Einen, der das Netz nach Web­sei­ten zur Anzei­ge auf PC´s durch­sucht und einen zwei­ten für Inhal­te auf mobi­len End­ge­rä­ten. Für ein bes­se­res Goo­g­le-Ran­king wäre es rat­sam, als Inde­xie­rungs­hil­fe eine zwei­te Domain anzu­le­gen, die nur für den Auf­ruf durch Mobil­ge­rä­te opti­miert ist. Eine Sub­do­main wäre dafür gut geeig­net. Damit die Sei­te in das Goo­g­le-Ran­king auf­ge­nom­men und rich­tig ein­ge­ord­net wer­den kann, muss beim Erstel­len der Sub­do­main noch der Buch­sta­be “m.” (für “mobi­le”) an den URL-Anfang hin­zu­ge­fügt wer­den (Bsp: “m.webseite.de”).

• Mobilopti­mie­rung für Tablets

Bei Tablets kann es immer noch vor­kom­men, dass die mobi­len Web­­site-Ver­­­si­o­­nen nicht auf­ge­ru­fen wer­den. Emp­feh­lens­wert ist es daher, den Tablet-Usern für den Zugriff auf Ihre Web­sei­te stan­dard­mä­ßig die Des­k­­top-Vari­an­te anzu­bie­ten. Ansons­ten müss­ten die Tablet-Benut­­zer manu­ell vor jeder URL ein “m” für die mobi­le Vari­an­te ein­fü­gen, was nicht sehr benut­zer­freund­lich wäre. 

3.SEO Opti­mie­rung mit Link­buil­ding

SEO Optimierung: Verlinkung auf externe Seiten mit hohem Page-Rank

Externe Ver­lin­kung

Zu den wich­tigs­ten SEO-Opti­mie­run­gen gehört eine durch­dach­te Ver­lin­kung der Web­sei­te auf exter­ne Sei­ten. Dabei soll­te mög­lichst auf Sei­ten mit einer hohen Link­po­pu­la­ri­tät und einem hohen Trust-Wert ver­linkt wer­den. Der Trust-Wert gibt Aus­kunft dar­über, wie stark Web­sei­ten von Goog­le als ver­trau­ens­wür­dig ein­ge­stuft wer­den. So weist zum Bei­spiel “Wiki­pe­dia” einen sehr hohen Trust-Wert auf.

Zudem sollte die ver­link­te Sei­te the­men­ähn­lich sein, ansons­ten ord­net Goog­le den Con­tent der bei­den Sei­ten even­tu­ell falsch ein. Opti­mal wäre es, wenn die Ziel­sei­te selbst eine ähn­lich gute Ran­king­po­si­ti­on auf­weist.

Ach­tung: Nicht im Über­maß ver­lin­ken!

Für ein bes­se­res Goo­g­le-Ran­king sind exter­ne Ver­lin­kun­gen zwar wich­tig. Eine infla­tio­när betrie­be­ne Ver­lin­kung kann jedoch eine Penal­ty von Goog­le zur Fol­ge haben. Eine Penal­ty ist eine Rück­stu­fung der Sei­te auf eine hin­te­re Anzei­ge­po­si­ti­on. Die Gefahr einer Penal­ty ist für uner­fah­re­ne Web­sei­ten­be­trei­ber am größ­ten. Das Wort “Rück­stu­fung” klingt harm­los. Doch vor allem bei klei­ne­ren Unter­neh­men kann es auf­grund der schlech­te­ren Auf­find­bar­keit zu dras­ti­schen Umsatz­ver­lus­ten kom­men. Im Extrem­fall muss dann der Betrieb auf­ge­ge­ben wer­den. Es kann sehr lan­ge dau­ern, bis man wie­der auf die alte Ran­king­po­si­ti­on kommt.

Mit NoFol­­low-Links den Link­juice stop­pen

Falls man aus irgend­ei­nem Grund auf eine Sei­te mit gerin­ger Qua­li­tät und nied­ri­gem Trust-Wert ver­lin­ken muss, kann der Link mit einem NoFol­­low-Tag mar­kiert wer­den. Ein NoFol­­low-Link ist ein mit einem bestimm­tem HTML-Attri­but ver­se­he­ner Link, der ver­hin­dert, dass die­ser Link gecrawlt wird. Die Ver­lin­kung hat somit kei­nen Ein­fluss auf den SEO-Wert der eige­nen Sei­te, wie es bei nor­ma­len DoFol­­low-Links der Fall ist. Gene­rell soll­ten immer eini­ge exter­ne Links auf NoFol­low gesetzt wer­den, um das von Goog­le gewünsch­te natür­li­che Link­pro­fil zu erhal­ten. Statt des manu­el­len Tag­gings kann man auch spe­zi­el­le NoFol­­low-Plugins ver­wen­den.

Backlinks gene­rie­ren

Effektive SEO-Tipps: Linkbuilding für ein besseres Google-Ranking

Für die Off­page-Opti­mie­rung ist es essen­ti­ell, dass die Sei­te auch selbst hoch­wer­ti­ge Backlinks von ande­ren Sei­ten erhält. Auch hier gilt die Regel, dass Backlinks von “star­ken” Sei­ten mit einer hohen Sei­ten­au­to­ri­tät bes­ser für das Ran­king sind als die von “schlech­ten” Sei­ten. Falls man Pech hat und von Trash-Sei­­ten ver­linkt wird, kann man die Links mit dem Goo­g­le-Tool Dis­avow unschäd­lich machen.

Das Gene­rie­ren von Backlinks von ande­ren Sei­ten ist eine anspruchs­vol­le Tätig­keit und erfor­dert viel Erfah­rung. Für qua­li­ta­tiv gute Backlinks ist eine eine star­ke Domain-Aut­ho­­ri­ty erfor­der­lich, etwa von bekann­ten Fir­men.

Vor­erst kann man die Sei­te auch in seriö­se Blog­ver­zeich­nis­se oder Web­ka­ta­lo­ge ein­tra­gen las­sen (nur in die mit einem DoFol­­low-Backlink). Außer­dem könn­ten Gast­bei­trä­ge auf the­men­ver­wand­ten Blogs oder Web­sei­ten geschrie­ben wer­den. Von dort aus kann man nach Abspra­che als “Gegen­leis­tung” auf die eige­ne Sei­te ver­lin­ken.

Ver­lin­kung von Sozia­len Netz­wer­ken

Zusätz­lich dazu soll­te man auf jeden Fall von Sozia­len Netz­wer­ken sowie von You­Tube aus auf die Sei­te ver­lin­ken. Dies hat einen dop­pelt posi­ti­ven Effekt: Zum einen wirkt sich der star­ke Backlink posi­tiv auf den Page­Rank aus (sofern es sich um ein DoFol­­low-Net­z­­werk han­delt). Außer­dem kann über die Sozia­len Netz­wer­ke Traf­fic auf die Sei­te gelei­tet wer­den. Durch die (hof­fent­lich) posi­ti­ven Inter­ak­tio­nen (Shares/​Likes) der Besu­cher und dem höhe­ren Traf­fic kann die Sei­te indi­rekt in ihrer Goo­g­le-Posi­­ti­on gestärkt wer­den.

Dar­über hin­aus kann auf Face­book und Co. auch Con­­tent-Mar­ke­­ting und Influ­en­­cer-Mar­ke­­ting betrie­ben wer­den. So könn­te man zum Bei­spiel ein klei­nes, 01:30 min. lan­ges opti­mier­tes You­Tube-Tuto­­­ri­al für ein Pro­dukt erstel­len und in die Video­be­schrei­bung den Link zur Sei­te ein­fü­gen.

Soci­al Stacking

Bei der Ver­lin­kung mit sozia­len Netz­wer­ken ist es emp­feh­lens­wert, die Netz­wer­ke auch unter­ein­an­der zu ver­lin­ken. Durch die­ses Vor­ge­hen erhöht sich die “SEO-Kraft” der Backlinks auf die eige­ne Sei­te kon­se­ku­tiv von Netz­werk zu Netz­werk.Tech­nisch mess­bar ist die­ser Effekt lei­der nicht.

Auf ein natür­li­ches Link­pro­fil ach­ten

Hal­ten Sie sich beim Link­buil­ding stets das von Goog­le gefor­der­te “natür­li­che Link­pro­fil” vor Augen. Set­zen Sie also ruhig auch mal einen Backlink auf ein­zel­ne Bei­trä­ge statt immer nur auf die Start­sei­te. Auf die­se Wei­se kön­nen gezielt ein­zel­ne Sei­ten­be­rei­che für die Goo­g­le-Suche inter­es­san­ter gemacht wer­den.

Backlinks von Wiki­pe­dia

Wikipedia bietet ideale Möglichkeiten für hochwertige Backlinks

Hat man das Wis­sen und die Mög­lich­keit, einen Wiki­pe­­dia-Ein­­trag mit einem ent­spre­chen­den Backlink zu ver­fas­sen, wäre das für das Ran­king natür­lich der Knal­ler. Beach­ten Sie dabei jedoch, dass die Wiki­pe­­dia-Com­­mu­­ni­ty in Ihren Qua­li­täts­an­sprü­chen stren­ger ist, als man viel­leicht ver­mu­ten könn­te. Die for­ma­len Kri­te­ri­en (Quel­len­an­ga­ben, kor­rek­tes Zitie­ren etc.) sind hier genau­so wich­tig wie in jeder ande­ren Enzy­klo­pä­die. Wer­den die­se Regeln miss­ach­tet, wird der Wiki­pe­­dia-Ein­­trag von der Com­mu­ni­ty even­tu­ell gelöscht oder gekürzt.

Vor­sicht vor gekauf­ten Links!

Auf das Ange­bot von soge­nann­ten Link-Far­­men, die gegen Bezah­lung eine gro­ße Zahl von Backlinks bereit­stel­len, soll­te man tun­lichst ver­zich­ten. Die­se Backlinks sind fast immer von gerin­ger Qua­li­tät und wir­ken sich nega­tiv auf das Ran­king aus. Zudem betrach­tet Goog­le gekauf­te Links als Black-Hat-SEO, da die­se nicht mit dem gefor­der­ten natür­li­chen Link­pro­fil ver­ein­bar sind. Die­se Ver­stoß gegen die Richt­li­ni­en kann eine Penal­ty zur Fol­ge haben. Goog­le hat dazu­ge­lernt und erkennt sol­che SEO-Trick­­se­­rei­en mitt­ler­wei­le recht zuver­läs­sig.

4.SEO Opti­mie­rung durch inter­ne Ver­lin­kung

Hierarchische interne Verlinkungen als effektive SEO-Tipps

“Silo­ing” für die inter­ne Ver­lin­kung

Unter den Begriff “inter­ne Ver­lin­kung” fal­len die Links, die auf der Sei­te selbst plat­ziert sind sowie die Menüs und die Navi­ga­ti­ons­ele­men­te. Der Auf­bau der inter­nen Ver­lin­kung erfolgt nach dem soge­nann­ten “Silo-Prin­zip”: Man geht davon aus, dass die Start­sei­te auf­grund ihrer expo­nier­ten Stel­lung am meis­ten “Link­kraft” (“Link­juice”) besitzt. Von ihr aus wird in hier­ar­chi­scher Wei­se immer wei­ter abwärts auf die dar­un­ter lie­gen­den Bei­trag­sei­ten ver­linkt. Der Link­juice redu­ziert sich dabei pro­por­tio­nal zu der Rele­vanz der dar­un­ter lie­gen­den Sei­ten, läuft qua­si wie ein Trich­ter nach unten. Die­sen Pro­zess kann man sich auch als eine Art Silo vor­stel­len, in denen der Link­juice nach unten läuft und immer weni­ger wird. Des­halb wird auch der Begriff “Silo­ing” ver­wen­det.

Die Höhe der “Link-Kraft” ist abhän­gig von der Rele­vanz der Sei­te und wird von Goog­le bemes­sen. Kenn­zah­len oder Maß­ein­hei­ten gibt es dafür nicht.

Beim Auf­bau der inter­nen Ver­lin­kung soll­te man dar­auf ach­ten, dass die Wör­ter um den Link her­um im inhalt­li­chen Zusam­men­hang mit dem Linktext ste­hen. Der Linktext soll­te zudem die Key­words der Ziel­sei­te oder Text­pas­sa­ge ent­hal­ten.

Inter­ne Links im Zwei­fel immer auf “DoFol­low” set­zen

Eine gut durch­dach­te inter­ne Ver­lin­kung ist fast genau­so wich­tig wie gute Backlinks. Eini­ge ver­tre­ten die Ansicht, dass alle inter­nen Links gene­rell auf “DoFol­low” gesetzt sein soll­ten. Ich plä­die­re eher dafür, dass man dies von der Rele­vanz der ver­link­ten Sei­ten abhän­gig machen soll­te (also genau­so wie bei exter­nen Links auch). So wür­de ich etwa einen inter­nen Link zu einem Off-Topic-Bei­­trag, der nicht zu den Kern­the­men der Sei­te gehört, nicht unbe­dingt auf “DoFol­low” set­zen. Der Link­juice jeder Sei­te ist schließ­lich begrenzt.

5.SEO Opti­mie­rung mit Lon­g­­tail-Key­­words

SEO-Optimierung durch Longtails

Seit der Ein­füh­rung des Algo­rith­mus “Hum­ming­bird” im Jahr 2013 ver­sucht Goog­le, die Inten­ti­on hin­ter den Such­an­fra­gen her­aus­zu­fin­den, um exak­te­re Such­ergeb­nis­se lie­fern zu kön­nen. Die­se Tech­nik wird auch Seman­tic search genannt. Es wird dabei also nach dem gesam­ten Sinn der Such­an­fra­ge gefragt und weni­ger nach der Bedeu­tung ein­zel­ner Wör­ter.

Goog­le sucht nach der Nut­zer­inten­tion 

Um die Inten­ti­on des Users her­aus­zu­fin­den, greift Goog­le auf Fra­gen zurück, die von den Usern ein­ge­ge­ben wur­den. Dabei han­delt es sich meis­tens um “W‑Fra­gen” (Wer? Wo? Was?). Bei­spiel für eine Such­an­fra­ge: “Wo fin­de ich güns­ti­ge E‑Pfei­fen in Ham­burg”? Sol­che Fra­gen kann man qua­si in Lon­g­­tail-Key­­words umwan­deln und dar­auf die Sei­te opti­mie­ren, zum Bei­spiel durch die Ver­wen­dung als Haupt­key­word im Bei­trags­ti­tel.

Auf­bau der Lon­g­­tail-Key­­words

Lon­g­­tail-Key­­wör­­ter soll­ten also im Sin­ne einer Fra­ge auf­ge­baut sein. Dazu soll­te noch eine Orts­an­ga­be und ein Allein­stel­lungs­merk­mal genannt wer­den. Bei­spiel: Neh­men wir an, jemand betreibt einen Online-Shop in Bad Gries­bach und ver­kauft dort Feu­er­zeu­ge, die mit Spi­ri­tus betrie­ben wer­den. Hier könn­te das Lon­g­­tail-Key­­word lau­ten: “Wo fin­de ich spi­ri­tus­be­trie­be­ne Feu­er­zeu­ge in Bad Gries­bach”? Durch die Orts­an­ga­be pro­fi­tiert also auch die Loka­le Suche von den Lon­g­­tail-Key­­wör­­ten. Lon­g­­tail-Key­­words sind des­we­gen so wich­tig, weil die seman­ti­sche Suche zukünf­tig durch die wach­sen­de Zahl der Sprach­as­sis­ten­ten (Ale­xa und Co.) wei­ter zuneh­men wird. Dar­auf muss das SEO mit den eben genann­ten Opti­mie­run­gen für die Sprach­su­che reagie­ren.

Die SEO-Key­­words an die Such­an­fra­gen anpas­sen

Es ist dar­auf zu ach­ten, in wel­cher Art und Wei­se die Such­be­grif­fe bei Goog­le tat­säch­lich ein­ge­ge­ben wer­den. Wird zum Bei­spiel eine bestimm­te Anfra­ge von den Usern sehr oft falsch ein­ge­ge­ben, kann man viel­leicht sogar dar­an den­ken, die­sen Ortho­gra­phie­feh­ler in die SEO-Key­­words mit auf­zu­neh­men. Eben­falls zu beach­ten ist, dass die Fra­gen natür­lich nicht immer als voll­stän­di­ger Text in das Such­feld ein­ge­ge­ben wer­den, son­dern meis­tens eher so: “Wo Feu­er­zeu­ge Gries­bach”? Abhän­gig von der Häu­fig­keit könn­te man sol­che ver­kürz­ten Anfra­gen eben­falls ins Key­­word-Por­t­­fo­­lio mit auf­neh­men.

Neben­key­words rich­tig ver­wen­den

Die Neben­key­words soll­ten gleich­mä­ßig im Fließ­text ver­teilt sein. Für B2B ist eine Key­word­dich­te zwi­schen 2% bis maxi­mal 3% emp­feh­lens­wert. Eine zu hohe Dich­te wirkt sich nega­tiv auf das SEO aus. Die­ses Key­­word-Stuf­­fing wird von Goog­le als Black-SEO betrach­tet und geahn­det. Die Haupt-Key­­words soll­ten am Anfang der H1, H2 und H3-Über­­­schrif­­ten vor­kom­men, am Anfang der Meta-Descrip­­ti­on sowie in den ers­ten 100 Wör­tern des Tex­tes. In die­sen ers­ten 100 Wör­tern soll­ten die Key­words auch als Syn­ony­me vor­kom­men, was Goog­le bei der rich­ti­gen Klas­si­fi­zie­rung des Tex­tes hilft. Die Key­words soll­ten hin und wie­der mit For­ma­tie­run­gen ver­se­hen wer­den (fett, kur­siv oder unter­stri­chen). Dadurch erkennt Goog­le die Wich­tig­keit die­ser Wör­ter.

Ver­wen­den Sie LSI-Key­­wör­­ter!

Auch im Jahr 2019 soll­ten zur effek­ti­ven SEO Opti­mie­rung Sei­ten erstellt wer­den, deren Inhal­te von Goog­le struk­tu­rell und inhalt­lich gut erfasst wer­den kön­nen. Um der Such­ma­schi­ne die Arbeit zu erleich­tern, kön­nen LSI-Key­­wör­­ter ver­wen­det wer­den. LSI-Key­­wör­­ter sind Wör­ter aus einer über­ge­ord­ne­ten The­men­ka­te­go­rie des Key­words. Dadurch kann Goog­le den Gesamt­in­halt des Bei­tra­ges bes­ser erfas­sen. Hin­ter­grund ist, dass Goog­le bestrebt ist, bei Such­an­fra­gen immer den eigent­li­chen Sinn und die Inten­ti­on der Anfra­ge her­aus­zu­fin­den (Seman­ti­sche Suche). Schreibt man bei­spiels­wei­se einen Bei­trag über Droh­nen, könn­te das LSI-Key­­word “Flug­ge­rä­te” hei­ßen, da Flug­ge­rä­te eine über­ge­ord­ne­te Kate­go­rie gegen­über den Droh­nen dar­stel­len. Anders ver­hält es sich dage­gen beim Kon­kur­ren­ten Bing, bei dem die Inde­xie­rung eher nach ein­zel­nen Wör­tern erfolgt.

6.SEO Opti­mie­rung durch guten Con­tent

Einzigartiger Content und Inhalte mit Mehrwert sind effektive SEO-Tipps

Die Her­aus­for­de­rung besteht dar­in, den Text sowohl für die Such­ma­schi­nen als auch für die Leser glei­cher­ma­ßen attrak­tiv zu gestal­ten. Wie Goog­le selbst immer wie­der betont, ist dabei die Qua­li­tät des Con­tents wich­ti­ger als eine stu­re SEO-Opti­­mie­­rung (Con­tent is King). Aus­schließ­lich auf das SEO aus­ge­rich­te­te Tex­te lesen sich auf­grund der Red­un­danz der Key­words oft unna­tür­lich und robo­ter­haft.

Es soll­te immer Uni­que Con­tent erstellt wer­den, der den Lesern einen Mehr­wert bie­tet, sie “bei der Stan­ge hält”. Aus “uni­que visi­tors” sol­len “retur­ning visi­tors” wer­den. Fes­seln­der und infor­ma­ti­ver Con­tent eig­net sich dazu am bes­ten.

Holis­ti­schen Con­tent erstel­len

Für eine gute Ran­king­po­si­ti­on muss der Such­ma­schi­ne klar sein, wor­um es auf der Sei­te inhalt­lich geht. Der Inhalt muss aus sich selbst her­aus schlüs­sig sein. Um von der Such­ma­schi­ne als rele­vant ein­ge­schätzt zu wer­den, soll­te der Bei­trag min­des­tens 900 Wör­ter umfas­sen, 1.000 – 2.000 Wör­ter wären noch bes­ser. Je mehr rele­van­ter Text, des­to siche­rer wird ein bes­se­res Goo­g­le-Ran­king. Dabei gilt die Regel, dass lie­ber ein gro­ßer Bei­trag erstellt wird als meh­re­re klei­ne. Zusam­men­fas­send lässt sich sagen: Je struk­tu­rier­ter und kohä­ren­ter ein Text ist, des­to mehr wird Goog­le ihn mögen. Den­ken Sie immer daran, dass Sie hier nicht einem Men­schen, son­dern einer Maschine klar­ma­chen müs­sen, um was es geht.

Die rich­ti­ge Text­struk­tur

SEO-Tipps-effektiv: Texte richtig strukturieren

Jede ein­zel­ne Bei­trags­sei­te soll­te sich mit jeweils einem The­ma beschäf­ti­gen und auf 3 – 5 Key­wör­ter hin opti­miert wer­den. Es soll­te regel­mä­ßig neu­er Con­tent erstellt oder alter Con­tent auf­ge­frischt wer­den. Hin­ter­grund ist, dass aktu­el­le­re Bei­trä­ge von den Such­ma­schi­nen als wich­ti­ger ein­ge­stuft wer­den.

Hier­ar­chi­sche Über­schrif­ten­struk­tur

Je nach Wich­tig­keit der Text­pas­sa­gen soll­ten Über­schrif­ten (H1 – H6) und Unter­über­schrif­ten ver­wen­det und der Text über­sicht­lich und klar geglie­dert wer­den. Die rich­ti­ge Hier­ar­chie der Über­schrif­ten ist für das SEO extrem wich­tig, denn dar­an erkennt Goog­le die Wich­tig­keit des dar­auf fol­gen­den Tex­tes. Die H1 und H2-Über­­­schrif­­ten soll­ten nur ein­mal ver­wen­det wer­den. Alles ab H3 kann mehr­mals ver­wen­det wer­den; die Ver­wen­dung der Über­schrif­ten von H4-H6 ist nicht obli­ga­to­risch, kann aber bei einem län­ge­ren Text hilf­reich für die Struk­tu­rie­rung sein.

Auf gute Les­bar­keit ach­ten

Auf gute Lesbarkeit achten als SEO Tipp

Aus Grün­den der Nut­zer­er­fah­rung ist eine Schrift­art zu emp­feh­len, die auf dem Bild­schirm ange­nehm zu lesen ist, sich aus­rei­chend vom Hin­ter­grund abhebt und gut erkenn­bar ist. Dies gilt vor allem für die Anzei­ge auf Mobil­ge­rä­ten. Eine Schrift­grö­ße von 12pt ist nach mei­nen Beob­ach­tun­gen ein guter Kom­pro­miss.

Die gewähl­te Schrift­art soll­te zum Inhalt des Tex­tes pas­sen. Bes­ser nicht mehr als zwei ver­schie­de­ne Schrift­ar­ten ver­wen­den und die­se auf­ein­an­der abstim­men. Pro Zei­le nicht mehr als 60 – 80 Zei­chen schrei­ben, da das Auge bei lan­gen Tex­ten ansons­ten durch den Zei­len­wech­sel (Sak­ka­den­sprün­ge) zu schnell ermü­det.

Wör­ter wie “ein”, “eine”, “bei”, “das”, “der”, “die”, “zur” etc. gel­ten als Stopp­wör­ter und soll­ten mög­lichst wenig im Text vor­kom­men, da die­se die Arbeit des Goo­g­le-Bots beim Lesen der Web­site behin­dern.

Der Schreib­stil hat wenig Ein­fluss auf das Ran­king. Es liegt jedoch auf der Hand, dass die meis­ten User beim “Altags­goo­geln” Tex­te bevor­zu­gen, die nicht all­zu schwer zu lesen sind (sofern es sich nicht um wis­sen­schaft­li­che Tex­te han­delt). Es exis­tie­ren Tools für die Über­prü­fung der Les­bar­keit. Zur ver­ständ­li­chen Dar­stel­lung von Infor­ma­tio­nen sind Info­gra­fi­ken gut geeig­net. Auch Auf­zäh­lun­gen und Lis­ten, die am bes­ten die Key­words mit­ein­be­zie­hen, sind gute Tipps.

Die Recht­schrei­bung wird von Goog­le bei der Ran­king­ver­ga­be mit berück­sich­tigt, hat aber kei­nen gro­ßen Ein­fluss.

7.SEO Opti­mie­rung: Sozia­le Netz­werke als Traf­fic­quel­le nut­zen!

Soziale Netzwerke gehören zu den wichtigsten Traffic-Lieferanten

Sozia­le Netz­wer­ke als Mul­ti­pli­ka­tor

Pos­tet man ver­link­te Bei­trä­ge auf Sozia­len Netz­wer­ken, wird die Inter­ak­ti­on mit dem Con­tent durch die User von Goog­le regis­triert und in die Bewer­tung des Ran­kings mit­ein­be­zo­gen. Die­se Rück­mel­dun­gen sind zudem wich­ti­ge KPI’s, also Leis­tungs­pa­ra­me­ter der Web­site. Hier gilt, dass geteil­te Inhal­te auf­grund des Mul­ti­plikkatoreffekts mehr wert sind als Likes. Neben der rei­nen Anzahl von Sha­res und Likes spielt vor allem bei Face­book und Twit­ter der Bekannt­heits­grad des Autors eine wesent­li­che Rol­le für die Reich­wei­te der Bei­trä­ge. Diese Soci­al-Signals zu mes­sen und zu erfas­sen ist Auf­ga­be des Soci­al-Media-Mar­ke­­tings (SMM). Für die­sen Zweck ste­hen ver­schie­de­ne Moni­­to­­ring-Tools zur Ver­fü­gung, wel­che die Inter­ak­tio­nen der User ana­ly­sie­ren und Hin­wei­se zum Erfolg und der Reich­wei­te einer Soci­al-Media-Kam­pa­gne lie­fern.

Foren als Lie­fe­rant für Traf­fic und UGC

Möch­te man auf Sozia­le Netz­wer­ke ver­zich­ten, kann man als Alter­na­ti­ve einen Blog oder ein Forum für zusätz­li­chen Traf­fic anle­gen. Dadurch kann auch viel ran­king­för­dern­der User gene­ra­ted Con­tent erzeugt wer­den. Für die Foren wird bei Word­Press ein ent­spre­chen­des Plugin benö­tigt. Damit das eige­ne Forum nicht als Depo­nie für Backlink-Spam genutzt wird, sind zudem Anti-Spam-Plugins anzu­ra­ten. Für das Forum sind Foren­re­geln oder eine “Net­ti­quet­te” zu emp­feh­len. Vor­teil: Gera­ten Dis­kus­sio­nen aus­ser Kon­trol­le, kön­nen bös­ar­ti­ge Kom­men­ta­re ohne Recht­fer­ti­gungs­druck unter Ver­weis auf die Net­ti­quet­te gelöscht wer­den. Auf fol­gen­dem Bei­trag wer­den Mög­lich­kei­ten zum Umgang mit belei­di­gen­den Kom­men­ta­ren vor­ge­stellt.

Ach­tung:

Foren mit Kom­men­tar­mög­lich­keit sind im Zuge der neu­en EU-Daten­­schut­z­­ver­­or­d­­nung recht­lich pro­ble­ma­tisch gewor­den. Seit der Reform müs­sen die IP-Adres­­sen der Kom­men­ta­re anony­mi­siert wer­den. Der Ein­satz von Anti-Spam-Plugins soll­te eben­falls daten­schutz­kon­form erfol­gen.

8.Effektive SEO-Tipps: Sons­tige Opti­mie­run­gen

Sonstige effektiv Tipps für die SEO Optimierung

Web­mas­ter-Tools nut­zen

Die Web­­mas­­ter-Tools von Goog­le und Bing bie­ten wich­ti­ge Mög­lich­kei­ten für die SEO-Opti­­mie­­rung. Dort kön­nen auch die XML-Site­m­aps der Web­sei­ten ein­ge­reicht wer­den, die dem Goo­g­le-Cra­w­­ler die Arbeit erleich­tern. Zudem kön­nen durch die Tools wei­te­re zahl­rei­che Kali­brie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den. Zu nen­nen sind vor allem die Prü­fung der Mobil­fä­hig­keit, der indi­vi­du­el­len Nut­zer­er­fah­rung, des Inde­xie­rungs­sta­tus und der Abde­ckung. Dar­über hin­aus exis­tie­ren viele kos­ten­lose SEO-Tools für die Opti­mie­rung und Key­word-Recher­che.

Ver­mei­den von toten URLs und 404-Feh­lern

URL’ s, die ins Lee­re füh­ren, sind von Goog­le nicht gern gese­hen. Daher soll­ten die­se 404-URL’ s als effek­ti­ver Tipp zur SEO Opti­mie­rung ent­we­der über die Search-Con­­so­le aus dem Index ent­fernt wer­den oder durch eine 301-Wei­­ter­­lei­­tung zu einem alter­na­ti­ven Con­tent ersetzt wer­den. Die Anzahl der 301-Redi­­rec­­ti­ons soll­te sich jedoch in Gren­zen hal­ten. Zudem ist es sinn­voll, auf zu lan­ge URL´s zu ver­zich­ten und den Bei­trags­na­men als URL-Text zu wäh­len (“spre­chen­de Url’s”).

Key­words im Domain­na­men ver­wen­den

Die Ver­wen­dung der Haupt­key­words im Domain­na­men und ggf. in der Sub­do­main hat einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das SEO. Opti­mal wäre es, wenn der Sei­ten­ti­tel genau mit dem Domain-Namen über­ein­stimmt (Exact Match).

Infor­mie­ren über Goo­g­le-Updates

Ranking-Check nach Updates

Für eine effek­tive SEO Opti­mie­rung ist es unver­zicht­bar, sich recht­zei­tig über etwai­ge Al­go­­rith­­mus-Updates zu infor­mie­ren und die Web­sei­te ent­spre­chend zu opti­mie­ren. So hat es in der Ver­gan­gen­heit ein gro­ßer deut­scher Auto­mo­bil­her­stel­ler ver­säumt, nach einem Update des Algo­rith­mus sei­ne Online-Mar­ke­­ting-Kam­pa­g­nen ent­spre­chend aus­zu­rich­ten. Dies führ­te dazu, dass das Modell gegen­über ver­gleich­ba­ren Model­len in Rück­stand geriet.

Auf Aktua­li­tät ach­ten

Opti­ma­ler­wei­se wird die Web­sei­te regel­mä­ßig mit neu­en Bei­trä­gen zu aktu­el­len The­men befüllt oder alte Bei­trä­ge auf­ge­frischt. Neue SEO-Trends und Tech­nik­trends soll­ten eben­falls im Auge behal­ten wer­den. Über die häu­figs­ten und aktu­ells­ten Such­an­fra­gen gibt Goog­le Trends Aus­kunft.

9.Tipps zur SEO Opti­mie­rung für Unter­neh­men

Ver­wen­dung eines SSL-Zer­­ti­­fi­­ka­­tes

Effektive SEO-Tipps für Unternehmen: Gesicherte https-Verbindung ist das Minimum

SSL-Zer­­ti­­fi­­ka­te in Form einer siche­ren https-Ver­­­bin­­dung sind Ran­king­fak­to­ren, die beson­ders für kom­mer­zi­el­le Web­sei­ten, auf denen sen­si­ble Kun­den­da­ten ein­ge­ge­ben wer­den, wich­tig sind. Neben der Wah­rung der Vor­schrif­ten der DSGVO soll dadurch die Gefahr des Dieb­stahls sen­si­bler Kun­den­da­ten (Phis­hing und Co.) redu­ziert wer­den. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Goog­le SSL-Ver­­­bin­­dun­­gen zukünf­tig im Ran­king noch stär­ker bevor­zu­gen wird.

Geot­ag­ging für die loka­le Suche:

Beim Geot­ag­ging wer­den geo­gra­phi­sche Stan­d­ort-Meta­da­­ten eines Unter­neh­mens in den Hea­der einer Web­sei­te imple­men­tiert, damit die­ses für Kun­den bei der Ver­wen­dung von Online-Kar­­ten (Goog­le Maps) ange­zeigt wird. Neben dem rei­nen Stand­ort kön­nen auch noch ande­re Daten wie Bil­der vom Unter­neh­men, Adress­da­ten, Öff­nungs­zei­ten oder Rezen­sio­nen nach Art eines Rich Snip­pets ange­zeigt wer­den. Durch die ver­bes­ser­te Sicht­bar­keit ist Geot­ag­ging vor allem für klei­ne­re Unter­neh­men inter­es­sant. Die in den Hea­der ein­zu­fü­gen­den Daten wer­den zuvor über Geo­t­a­g­ging-Gene­ra­­to­­ren, die im Inter­net auf­find­bar sind, erstellt. Die dar­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen kön­nen durch sozia­le Netz­wer­ke, wie Whats­App, geteilt wer­den.

Hin­weis: Mit Goog­le Maps ist hier das Goog­le Maps gemeint, wel­ches im Inter­net auf­ge­ru­fen wird und nicht der Kar­ten­aus­schnitt, den man oft auf den Web­sei­ten von Unter­neh­men fin­det (“Wie fin­den Sie zu uns?”). Für die­sen ist auf kom­mer­zi­el­len Web­sei­ten eine Lizenz­ge­bühr fäl­lig, die an Goog­le gezahlt wer­den muss. Hin­ter­grund ist, dass die Kar­ten urhe­ber­recht­lich geschützt sind. Wird dies igno­riert, ist (theo­re­tisch) eine Abmah­nung mög­lich.

Goo­g­le-Data-Hig­h­­lig­h­­ter ver­wen­den:

Mit dem Goo­g­le-Data-Hig­h­­lig­h­ter kön­nen Stel­len der Web­sei­te mar­kiert wer­den, die in der Suche beson­ders her­vor­ge­ho­ben wer­den sol­len.

10.SEO Opti­mie­rung: Aus­blick auf die SEO-Trends

Stär­kere Inter­ak­tion mit Online-Kun­den

Zukünf­tig wird die Inter­ak­ti­on der Kun­den mit den Web­sei­ten­in­hal­ten immer wich­ti­ger wer­den, eben­so der Trend zur loka­len Rele­vanz von Bei­trä­gen auf allen sozia­len Netz­wer­ken. Der Trend zum Mul­­ti­­me­­dia-Con­­tent, vor allem Vide­os, wird sich hal­ten und noch ver­stär­ken. Live-Stream-Con­­tent wird eben­falls immer rele­van­ter wer­den, etwa in Form einer Live-Über­­­tra­gung wäh­rend eines Droh­nen­flu­ges, dar­ge­stellt auf Insta­gram, Whats­App oder Face­book. Die indi­vi­du­el­le Nut­zer­er­fah­rung auf den Sei­ten (Absprung­ra­te, Ver­weil­dau­er, Kun­den­zu­frie­den­heit) wird ver­stärkt Ein­fluss auf das Ran­king haben. Ziel wird es sein, die Besu­cher so lan­ge wie mög­lich auf der Web­site zu hal­ten, mit einer mög­lichst hohen posi­ti­ven Inter­ak­ti­ons­ra­te mit dem Con­tent. Vor­aus­sicht­lich wird auch die Rele­vanz von Kun­den­be­wer­tun­gen und Rezen­sio­nen zuneh­men.

Mobilop­ti­mie­rung wird Stan­dard sein

Die Bedeu­tung der Mobilop­ti­mie­rung wird wei­ter zuneh­men, da zukünf­tig immer mehr Web­sei­ten in den mobi­len Index von Goog­le auf­ge­nom­men wer­den. Eine schnel­le Lade­ge­schwin­dig­keit bei mobi­len Gerä­ten wird durch das Goog­le Speed-Update im Juli 2018 wich­ti­ger denn je wer­den.

Bedeu­tung der loka­len Suche wächst

Der Trend geht wei­ter­hin zur loka­len Suche. Die Ein­tra­gung der Fir­men­sei­ten in immer spe­zia­li­sier­te­re Bran­chen- und Web­ver­zeich­nis­se (vor allem Goog­le my Busi­ness) wer­den für ein bes­se­res Goo­g­le-Ran­king obli­ga­to­risch. 

Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zum Beitrag SEO Opti­mie­rung – Google-SEO-Tipps:

Goo­g­le-Rich­t­­li­­ni­en für Web­mas­ter

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