SEO-Opti­mie­rung: 20 Tipps für ein bes­se­res Ran­king

SEO Optimierung für Webseiten

SEO-Opti­mie­rung: Effek­tive Tipps für ein bes­se­res Ran­king. Tref­fen Sie sich jetzt mit Google!

SEO-Opti­mie­rung: Über­blick

Was ist eine SEO-Opti­mie­rung?

SEO-Opti­mie­rung, SEO-Key­words, SEO-Texte, SEO für Word­Press… man sieht: Das Thema SEO-Opti­mie­rung ist ein abso­lu­ter Dau­er­bren­ner und gilt als Königsdis­zi­plin des Online-Mar­ke­tings. Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) ist neben SEA/​SEM eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen für die Auf­find­bar­keit von Web­sei­ten im Netz.

Warum SEO-Opti­mie­rung?

Vie­le Unter­neh­men betrei­ben diese Mar­ke­ting­maß­nahme, auch die bekann­ten, gro­ßen Unter­neh­men. Doch warum ist SEO so wich­tig? Man könn­te doch anneh­men, SEO wäre für diese Unter­neh­men auf­grund der bereits vor­han­de­nen gro­ßen Bekannt­heit über­flüs­sig. Die Ant­wort: Dem ist nicht so. Denn auf­grund des bran­chen­in­ter­nen Kon­kur­renz­kamp­fes ist selbst eine hohe Popu­la­ri­tät heut­zu­ta­ge kein Garant mehr für ein gutes Ran­king.

Auf geht’s, fan­gen wir an.

Mobi­le Opti­mie­rung

Mitt­ler­wei­le erfolgt ein sehr gro­ßer Teil der Auf­ru­fe durch Mobil­ge­rä­te. Daher muss als wich­tigs­te SEO-Opti­mie­rung eine mobi­le Ver­si­on für den Zugriff durch Smart­pho­nes und Tablets erzeugt wer­den. Dafür wird bei Word­Press ein Mobi­le-Plugin oder ein respon­si­ves The­me benö­tigt. Die­se Vor­aus­set­zung erfül­len fast alle neue­ren The­mes.

Page-Speed opti­mie­ren

SEO-Optimierung durch Erhöhung des Page-Speed

Die Lade­ge­schwin­dig­keit hat einen gro­ßen Ein­fluss auf das Ran­king. Sie ist durch das Speed-Update im Juli 2018 noch rele­van­ter gewor­den. Vie­le User ver­lie­ren bei zu lang­sa­men laden­den Sei­ten die Geduld und sprin­gen vor­zei­tig ab. Im ungüns­tigs­ten Fall bedeu­tet das den Ver­lust eines poten­ti­el­len Kun­den.

Mes­sung der Lade­ge­schwin­dig­keit

Mir dem Tool “Page­s­peed Insights” kann die Geschwin­dig­keit geprüft wer­den. Es exis­tie­ren jedoch auch zahl­rei­che wei­tere Tools für die Mes­sung des Page-Speeds. Bei zu lang­sa­men Lade­zei­ten soll­te nach­ge­bes­sert wer­den. Es geht das Gerücht um, dass ein Score von 100 de fac­t nicht zu errei­chen ist. Durch­aus mög­lich, wenn man bedenkt, dass Goog­le die­ses Tool als Regu­la­ri­um nutzt, um den Sei­ten­be­trei­bern einen mög­lichst hohen Page­s­peed abzu­trot­zen. Für die SEO-Opti­mie­rung ist jeder Wert unter zwei Sekun­den jedoch auf jeden Fall okay. 

Wie kann man den Page-Speed ver­bes­sern?

• Ver­wen­dung von Caching-Plugins und gzip-Kom­pri­­mie­­rung.

• Vor dem Hoch­la­den die Bil­der auf 80 % kom­pri­mie­ren (bei die­sem Wert gibt es noch kei­ne sicht­ba­ren Qua­li­täts­ver­lus­te). Gene­rell die Bild­grö­ße in Maßen hal­ten. Falls mög­lich, auf ein klei­ne­res Datei­for­mat zurück­grei­fen.

• Redu­zie­rung des sta­ti­schen HTML-Anteils und den Anteil von Java­­script-Ele­­men­­ten, zum Bei­spiel mit dem Plugin “Auto­op­ti­mi­ze”.

• Löschen unnö­ti­ger Plugins.

• Ent­fer­nen von Goog­le Web­fonts und Emo­jis (durch “Auto­op­ti­mi­ze” oder “Remo­ve Goog­le Fonts Refe­ren­ces”).

SEO-Opti­mie­rung durch mobile Ver­sion auf sepa­ra­ter URL

Goog­le stellt zwei Arten von Craw­lern zur Ver­fü­gung: Einen, der das Netz nah Wesei­ten zur Anzei­ge auf dem PC-Desk­top durch­sucht, und einen zwei­ten für Inhal­te auf mobi­len End­ge­rä­ten. Für die SEO-Opti­mie­rung wäre es rat­sam, als Inde­xie­rungs­hil­fe eine zwei­te Domain anzu­le­gen, die nur für den Auf­ruf durch Mobil­ge­rä­te opti­miert ist. Eine Sub­do­main wäre dafür gut geeig­net. Damit die Sei­te in das Goo­g­le-Ran­king auf­ge­nom­men und rich­tig ein­ge­ord­net wer­den kann, muss beim Erstel­len der Sub­do­main noch der Buch­sta­be “m.” (für “mobi­le”) an den URL-Anfang hin­zu­ge­fügt wer­den (Bsp: “m.webseite.de”).

Mobilopti­mie­rung für Tablets

Bei Tablets kann es immer noch vor­kom­men, dass die mobi­len Web­­site-Ver­­­si­o­­nen nicht auf­ge­ru­fen wer­den. Emp­feh­lens­wert ist es daher, den Tablet-Usern für den Zugriff auf Ihre Web­sei­te stan­dard­mä­ßig die Des­k­­top-Vari­an­te anzu­bie­ten. Ansons­ten müss­ten die Tablet-Benut­­zer manu­ell vor jeder URL ein “m” für die mobi­le Vari­an­te ein­fü­gen, was nicht sehr benut­zer­freund­lich wäre. 

SEO-Opti­mie­rung durch Link­buil­ding

SEO-Optimierung durch Verlinkung auf externe Seiten mit hohem Page-Rank

Externe Ver­lin­kung

Zu den wich­tigs­ten SEO-Opti­mie­run­gen gehört eine durch­dach­te Ver­lin­kung der Web­sei­te auf exter­ne Sei­ten. Dabei soll­te mög­lichst auf Sei­ten mit einer hohen Link­po­pu­la­ri­tät und einem hohen Trust-Wert ver­linkt wer­den. Der Trust-Wert gibt Aus­kunft dar­über, wie stark Web­sei­ten von Goog­le als ver­trau­ens­wür­dig ein­ge­stuft wer­den. Durch die Ver­wen­dung von Trust-Signa­len kann man die Such­ma­schi­nen und die Kun­den auf die Serio­si­tät der eige­nen Seite hin­wei­sen.

Zudem sollte die ver­link­te Sei­te the­men­ähn­lich sein, ansons­ten ord­net Goog­le den Con­tent der bei­den Sei­ten even­tu­ell falsch ein. Opti­mal wäre es, wenn die Ziel­sei­te selbst eine gute Ran­king­po­si­ti­on auf­weist.

Ach­tung: Nicht im Über­maß ver­lin­ken!

Für die SEO-Opti­mie­rung sind exter­ne Ver­lin­kun­gen zwar wich­tig. Eine infla­tio­när betrie­be­ne Ver­lin­kung kann jedoch eine Penal­ty zur Fol­ge haben.

Was ist eine Penalty?

Eine Penal­ty ist eine Rück­stu­fung der Sei­te von Google auf eine hin­te­re Anzei­ge­po­si­ti­on. Die Gefahr einer Penal­ty ist für uner­fah­re­ne Web­sei­ten­be­trei­ber am größ­ten. Das Wort “Rück­stu­fung” klingt harm­los. Doch vor allem bei klei­ne­ren Unter­neh­men kann es auf­grund der schlech­te­ren Auf­find­bar­keit zu dras­ti­schen Umsatz­ver­lus­ten kom­men. Im Extrem­fall muss dann der Betrieb auf­ge­ge­ben wer­den. Es kann sehr lan­ge dau­ern, bis man wie­der auf die alte Ran­king­po­si­ti­on kommt.

Mit NoFol­­low-Links den Link­juice stop­pen

Falls man aus irgend­ei­nem Grund auf eine Sei­te mit gerin­ger Qua­li­tät und nied­ri­gem Trust-Wert ver­lin­ken muss, kann der Link mit einem NoFol­­low-Tag mar­kiert wer­den. Ein NoFol­­low-Link ist ein mit einem bestimm­tem HTML-Attri­but ver­se­he­ner Link, der ver­hin­dert, dass die­ser Link gecrawlt wird. Die Ver­lin­kung hat somit kei­nen Ein­fluss auf den SEO-Wert der eige­nen Sei­te, wie es bei nor­ma­len DoFol­­low-Links der Fall ist. Gene­rell soll­ten immer eini­ge exter­ne Links auf NoFol­low gesetzt wer­den, um das von Goog­le gewünsch­te natür­li­che Link­pro­fil zu erhal­ten. „Natür­lich“ bedeu­tet eine gesunde Mischung aus Nofol­low und Dofol­low-Links. 

Backlinks gene­rie­ren

SEO-Optimierung: Linkbuilding für ein besseres Google-Ranking

Für die Off­page-Opti­mie­rung ist es essen­ti­ell, dass die Sei­te auch selbst hoch­wer­ti­ge Backlinks von ande­ren Sei­ten erhält. Auch hier gilt die Regel, dass Backlinks von “star­ken” Sei­ten mit einer hohen Sei­ten­au­to­ri­tät bes­ser für das Ran­king sind als die von “schlech­ten” Sei­ten. Falls man Pech hat und von Trash-Sei­­ten ver­linkt wird, kann man die Backlinks mit dem Goo­g­le-Tool Dis­avow unschäd­lich machen. Aber Vor­sicht: Die­ses Tool sollte nur ver­wen­det, wenn man sich abso­lut sicher ist und die Qua­li­tät der Backlinks sicher ein­schät­zen kann. 

Das Gene­rie­ren von Backlinks von ande­ren Sei­ten ist eine anspruchs­vol­le Tätig­keit und erfor­dert viel Erfah­rung. Für qua­li­ta­tiv gute Backlinks ist eine eine star­ke Domain-Aut­ho­­ri­ty erfor­der­lich, etwa von bekann­ten Fir­men.

Vor­erst kann man die Sei­te auch in seriö­se Blog­ver­zeich­nis­se oder Web­ka­ta­lo­ge ein­tra­gen las­sen (nur in die mit einem DoFol­­low-Backlink). Außer­dem könn­ten Gast­bei­trä­ge auf the­men­ver­wand­ten Blogs oder Web­sei­ten geschrie­ben wer­den. Von dort aus kann man nach Abspra­che als “Gegen­leis­tung” auf die eige­ne Sei­te ver­lin­ken.

Dazu kom­men natür­lich noch die bekann­ten Maß­nah­men wie das Lis­ting in Bran­chen­ver­zeich­nis­sen, B2B-Netz­wer­ken etc.

SEO-Opti­mie­rung durch Ver­lin­kung von Sozia­len Netz­wer­ken

Zusätz­lich dazu soll­te man auf jeden Fall von Sozia­len Netz­wer­ken sowie von You­Tube aus auf die Sei­te ver­lin­ken. Dies hat einen dop­pelt posi­ti­ven Effekt: Zum einen wirkt sich der star­ke Backlink posi­tiv auf den Page­Rank aus (sofern es sich um ein DoFol­­low-Net­z­­werk han­delt). Außer­dem kann über die Sozia­len Netz­wer­ke Traf­fic auf die Sei­te gelei­tet wer­den. Durch die (hof­fent­lich) posi­ti­ven Inter­ak­tio­nen (Shares/​Likes) der Besu­cher und dem höhe­ren Traf­fic kann die Sei­te indi­rekt in ihrer Goo­g­le-Posi­­ti­on gestärkt wer­den.

Ergibt sich die Mög­lich­keit, einen Backlink im Rah­men eines Wiki­pe­dia-Bei­tra­ges zu erhal­ten, sollte man die Chance nut­zen.

Ach­tung: Soziale Netz­werke ver­lei­ten manch­mal dazu, auf dem Prin­zip der Gegen­sei­tig­keit Likes und Sha­res anzu­neh­men und selbst zu ver­tei­len. Diese Ver­hal­tens­weise nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“ ist für den zwi­schen­mensch­li­chen Bereich im All­tag sicher­lich lobens­wert, wird von Google jedoch nicht gerne gese­hen. Zu die­sem Ergeb­nis kommt eine SEO-Stu­die von Ahrefs. Den Link zur Stu­die fin­den Sie am Ende des Bei­trags.

Face­book und Co. bie­ten auch die Mög­lich­keit des Con­­tent-Mar­ke­­tings und Influ­en­­cer-Mar­ke­­tings. So könn­te man zum Bei­spiel ein klei­nes, 01:30 min. lan­ges opti­mier­tes You­Tube-Video mit Infor­ma­tio­nen über ein Pro­dukt pos­ten.

Soci­al Stacking

Bei der Ver­lin­kung mit sozia­len Netz­wer­ken ist es emp­feh­lens­wert, die Netz­wer­ke auch unter­ein­an­der zu ver­lin­ken. Durch die­ses Vor­ge­hen erhöht sich die “SEO-Kraft” der Backlinks auf die eige­ne Sei­te kon­se­ku­tiv von Netz­werk zu Netz­werk.Tech­nisch mess­bar ist die­ser Effekt lei­der nicht.

Auf ein natür­li­ches Link­pro­fil ach­ten

Hal­ten Sie sich beim Link­buil­ding stets das von Goog­le gefor­der­te “natür­li­che Link­pro­fil” vor Augen. Set­zen Sie also ruhig auch mal einen Backlink auf ein­zel­ne Bei­trä­ge statt immer nur auf die Start­sei­te. Auf die­se Wei­se kön­nen gezielt ein­zel­ne Sei­ten­be­rei­che für die Goo­g­le-Suche inter­es­san­ter gemacht wer­den.

Vor­sicht vor gekauf­ten Links!

Auf das Ange­bot von soge­nann­ten Link-Far­­men, die gegen Bezah­lung eine gro­ße Zahl von Backlinks bereit­stel­len, soll­te man tun­lichst ver­zich­ten. Die­se Backlinks sind fast immer von gerin­ger Qua­li­tät und wir­ken sich nega­tiv auf das Ran­king aus. Hin­ter­grund ist, dass Goog­le gekauf­te Links (egal von wem) als Black-Hat-SEO betrach­tet. Die­se Links ver­sto­ßen gegen die Google-Richt­li­nien und sind nicht mit dem gefor­der­ten natür­li­chen Link­pro­fil ver­ein­bar. Goog­le hat dazu­ge­lernt und erkennt sol­che SEO-Trick­­se­­rei­en mitt­ler­wei­le recht zuver­läs­sig. Als Kon­se­quenz droht, Sie ahnen es, eine Penalty.

SEO-Opti­mie­rung durch inter­ne Ver­lin­kung

Hierarchische interne Verlinkungen als effektive SEO-Tipps

“Silo­ing” für die inter­ne Ver­lin­kung

Unter den Begriff “inter­ne Ver­lin­kung” fal­len die Links, die auf der Sei­te selbst plat­ziert sind sowie die Menüs und die Navi­ga­ti­ons­ele­men­te. Der Auf­bau der inter­nen Ver­lin­kung erfolgt nach dem soge­nann­ten “Silo-Prin­zip”: Man geht davon aus, dass die Start­sei­te auf­grund ihrer expo­nier­ten Stel­lung am meis­ten “Link­kraft” (“Link­juice”) besitzt. Von ihr aus wird in hier­ar­chi­scher Wei­se immer wei­ter abwärts auf die dar­un­ter lie­gen­den Bei­trag­sei­ten ver­linkt. Der Link­juice redu­ziert sich dabei pro­por­tio­nal zu der Rele­vanz der dar­un­ter lie­gen­den Sei­ten, läuft qua­si wie ein Trich­ter nach unten. Die­sen Pro­zess kann man sich auch als eine Art Silo vor­stel­len, in denen der Link­juice nach unten läuft und immer weni­ger wird. Des­halb wird auch der Begriff “Silo­ing” ver­wen­det.

Die Höhe der “Link-Kraft” ist abhän­gig von der Rele­vanz der Sei­te und wird von Goog­le bemes­sen. Kenn­zah­len oder Maß­ein­hei­ten gibt es dafür nicht.

Beim Auf­bau der inter­nen Ver­lin­kung soll­te man dar­auf ach­ten, dass die Wör­ter um den Link her­um im inhalt­li­chen Zusam­men­hang mit dem Linktext ste­hen. Der Linktext soll­te zudem die Key­words der Ziel­sei­te oder Text­pas­sa­ge ent­hal­ten.

Inter­ne Links im Zwei­fel immer auf “DoFol­low” set­zen

Eine gut durch­dach­te inter­ne Ver­lin­kung ist fast genau­so wich­tig wie gute Backlinks. Eini­ge ver­tre­ten die Ansicht, dass alle inter­nen Links gene­rell auf “DoFol­low” gesetzt sein soll­ten. Ich plä­die­re eher dafür, dass man dies von der Rele­vanz der ver­link­ten Sei­ten abhän­gig machen soll­te (also genau­so wie bei exter­nen Links auch). So wür­de ich etwa einen inter­nen Link zu einem Off-Topic-Bei­­trag, der nicht zu den Kern­the­men der Sei­te gehört, nicht unbe­dingt auf “DoFol­low” set­zen. Der Link­juice jeder Sei­te ist schließ­lich begrenzt.

SEO-Opti­­mie­­rung mit Lon­g­­tail-Key­­words

SEO-Optimierung durch Longtails

Seit der Ein­füh­rung des Algo­rith­mus “Hum­ming­bird” im Jahr 2013 ver­sucht Goog­le, die Inten­ti­on hin­ter den Such­an­fra­gen her­aus­zu­fin­den, um exak­te­re Such­ergeb­nis­se lie­fern zu kön­nen. Die­se Tech­nik wird auch Seman­tische Suche genannt. Es wird dabei also nach dem Sinn der Such­an­fra­ge gefragt und weni­ger nach der Bedeu­tung ein­zel­ner Wör­ter.

Goog­le sucht nach der Nut­zer­inten­tion 

Um die Inten­ti­on des Users her­aus­zu­fin­den, greift Goog­le auf Fra­gen zurück, die von den Usern ein­ge­ge­ben wur­den. Dabei han­delt es sich meis­tens um “W‑Fra­gen” (Wer? Wo? Was?). Bei­spiel für eine sol­che Such­an­fra­ge: “Wo fin­de ich güns­ti­ge E‑Pfei­fen in Ham­burg”? Diese Art von Fra­gen kann man qua­si in Lon­g­­tail-Key­­words umwan­deln und für die SEO-Opti­mie­rung nut­zen, zum Bei­spiel durch die Ver­wen­dung als Haupt­key­word im Bei­trags­ti­tel.

Auf­bau der Lon­g­­tail-Key­­words

Lon­g­­tail-Key­­wör­­ter soll­ten also im Sin­ne einer Fra­ge auf­ge­baut sein. Dazu soll­te noch eine Orts­an­ga­be und ein Allein­stel­lungs­merk­mal (USP) genannt wer­den. Bei­spiel: Neh­men wir an, jemand betreibt einen Online-Shop in Bad Gries­bach und ver­kauft dort Feu­er­zeu­ge, die mit Spi­ri­tus betrie­ben wer­den. Hier könn­te das Lon­g­­tail-Key­­word lau­ten: “Wo fin­de ich spi­ri­tus­be­trie­be­ne Feu­er­zeu­ge in Bad Gries­bach”? Durch die Orts­an­ga­be pro­fi­tiert also auch die Loka­le Suche von den Lon­g­­tail-Key­­wör­­ten. Lon­g­­tail-Key­­words sind des­we­gen so wich­tig, weil die seman­ti­sche Suche zukünf­tig durch die wach­sen­de Zahl der Sprach­as­sis­ten­ten (Ale­xa und Co.) wei­ter zuneh­men wird. Dar­auf muss das SEO mit den eben genann­ten Opti­mie­run­gen für die Sprach­su­che reagie­ren.

Die SEO-Key­­words an die Such­an­fra­gen anpas­sen

Es ist dar­auf zu ach­ten, in wel­cher Art und Wei­se die Such­be­grif­fe bei Goog­le tat­säch­lich ein­ge­ge­ben wer­den. Wird zum Bei­spiel eine bestimm­te Anfra­ge von den Usern sehr oft falsch ein­ge­ge­ben, kann man viel­leicht sogar dar­an den­ken, die­sen Ortho­gra­phie­feh­ler in die SEO-Key­­words mit auf­zu­neh­men. Eben­falls zu beach­ten ist, dass die Fra­gen natür­lich nicht immer als voll­stän­di­ger Text in das Such­feld ein­ge­ge­ben wer­den, son­dern meis­tens eher so: “Wo Feu­er­zeu­ge Gries­bach”? Abhän­gig von der Häu­fig­keit könn­te man sol­che ver­kürz­ten Anfra­gen eben­falls ins Key­­word-Por­t­­fo­­lio mit auf­neh­men.

Neben­key­words rich­tig ver­wen­den

Für die SEO-Opti­mie­rung soll­ten die Neben­key­words gleich­mä­ßig im Fließ­text ver­teilt sein. Für B2B ist eine Key­word­dich­te zwi­schen 2% bis maxi­mal 3% emp­feh­lens­wert. Eine zu hohe Dich­te wirkt sich nega­tiv auf das SEO aus. Die­ses Key­­word-Stuf­­fing wird von Goog­le als Black-SEO betrach­tet und geahn­det. Die Haupt-Key­­words soll­ten am Anfang der H1, H2 und H3-Über­­­schrif­­ten vor­kom­men, am Anfang der Meta-Descrip­­ti­on sowie in den ers­ten 100 Wör­tern des Tex­tes. In die­sen ers­ten 100 Wör­tern soll­ten die Key­words auch als Syn­ony­me vor­kom­men, was Goog­le bei der rich­ti­gen Klas­si­fi­zie­rung des Tex­tes hilft. Die Key­words soll­ten hin und wie­der mit For­ma­tie­run­gen ver­se­hen wer­den (fett, kur­siv oder unter­stri­chen). Dadurch erkennt Goog­le die Wich­tig­keit die­ser Wör­ter.

Ver­wen­den Sie LSI-Key­­wör­­ter! 

Für die effek­tive SEO-Opti­mie­rung müs­sen die Inhal­te der Sei­ten von Goog­le struk­tu­rell und inhalt­lich gut erfasst wer­den kön­nen. Um der Such­ma­schi­ne die Arbeit zu erleich­tern, kön­nen LSI-Key­­wör­­ter ver­wen­det wer­den. LSI-Key­­wör­­ter sind Wör­ter aus einer über­ge­ord­ne­ten The­men­ka­te­go­rie des Key­words. Dadurch kann Goog­le den Gesamt­in­halt des Bei­tra­ges bes­ser erfas­sen. Hin­ter­grund ist, dass Goog­le bestrebt ist, bei Such­an­fra­gen immer den eigent­li­chen Sinn und die Inten­ti­on der Anfra­ge her­aus­zu­fin­den (Seman­ti­sche Suche). Schreibt man bei­spiels­wei­se einen Bei­trag über Droh­nen, könn­te das LSI-Key­­word “Flug­ge­rä­te” hei­ßen, da Flug­ge­rä­te eine über­ge­ord­ne­te Kate­go­rie gegen­über den Droh­nen dar­stel­len. Anders ver­hält es sich dage­gen beim Kon­kur­ren­ten Bing, bei dem die Inde­xie­rung eher nach ein­zel­nen Wör­tern erfolgt.

SEO-Opti­mie­rung: Sozia­le Netz­werke als Traf­fic­quel­le nut­zen!

Soziale Netzwerke gehören zu den wichtigsten Traffic-Lieferanten

Sozia­le Netz­wer­ke als Mul­ti­pli­ka­tor

Pos­tet man Bei­trä­ge auf Sozia­len Netz­wer­ken, wird die Inter­ak­ti­on des Users mit dem Con­tent von Goog­le regis­triert und in die Bewer­tung des Ran­kings mit­ein­be­zo­gen. Die­se Rück­mel­dun­gen sind zudem wich­ti­ge KPI’s, also Leis­tungs­pa­ra­me­ter der Web­site. Hier gilt, dass geteil­te Inhal­te auf­grund des Mul­ti­plikkatoreffekts mehr wert sind als Likes. Neben der rei­nen Anzahl von Sha­res und Likes spielt vor allem bei Face­book und Twit­ter der Bekannt­heits­grad des Autors eine wesent­li­che Rol­le für die Reich­wei­te der Bei­trä­ge. Diese Soci­al-Signals zu mes­sen und zu erfas­sen ist Auf­ga­be des Soci­al-Media-Mar­ke­­tings (SMM). Für die­sen Zweck ste­hen ver­schie­de­ne Moni­­to­­ring-Tools zur Ver­fü­gung, wel­che die Inter­ak­tio­nen der User ana­ly­sie­ren und Hin­wei­se zum Erfolg und der Reich­wei­te einer Soci­al-Media-Kam­pa­gne lie­fern.

Foren als Lie­fe­rant für Traf­fic und UGC

Möch­te man auf Sozia­le Netz­wer­ke ver­zich­ten, kann man als Alter­na­ti­ve einen Blog oder ein Forum für zusätz­li­chen Traf­fic anle­gen. Dadurch kann auch viel ran­king­för­dern­der User Gene­ra­ted Con­tent (UGC) erzeugt wer­den. Für die Foren wird bei Word­Press ein ent­spre­chen­des Plugin benö­tigt. Damit das eige­ne Forum nicht als Depo­nie für Backlink-Spam genutzt wird, sind zudem Anti-Spam-Plugins anzu­ra­ten. Für das Forum sind Foren­re­geln oder eine “Net­ti­quet­te” zu emp­feh­len. Vor­teil: Gera­ten Dis­kus­sio­nen aus­ser Kon­trol­le, kön­nen bös­ar­ti­ge Kom­men­ta­re ohne Recht­fer­ti­gungs­druck unter Ver­weis auf die Net­ti­quet­te gelöscht wer­den. Auf fol­gen­dem Bei­trag wer­den Mög­lich­kei­ten zum Umgang mit belei­di­gen­den Kom­men­ta­ren vor­ge­stellt.

Ach­tung:

Foren mit Kom­men­tar­mög­lich­keit sind im Zuge der neu­en EU-Daten­­schut­z­­ver­­or­d­­nung recht­lich pro­ble­ma­tisch gewor­den. Seit der Reform müs­sen die IP-Adres­­sen der Kom­men­ta­re anony­mi­siert wer­den. Der Ein­satz von Anti-Spam-Plugins soll­te eben­falls daten­schutz­kon­form erfol­gen.

Sons­tige SEO-Opti­mie­run­gen

Sonstige effektiv Tipps für die SEO Optimierung

Web­mas­ter-Tools nut­zen

Die Web­­mas­­ter-Tools von Goog­le und Bing bie­ten wich­ti­ge Mög­lich­kei­ten für die SEO-Opti­­mie­­rung. Dort kön­nen auch die XML-Site­m­aps der Web­sei­ten ein­ge­reicht wer­den, die dem Goo­g­le-Cra­w­­ler die Arbeit erleich­tern. Zudem kön­nen durch die Tools wei­te­re zahl­rei­che Kali­brie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den. Zu nen­nen sind vor allem die Prü­fung der Mobil­fä­hig­keit, der indi­vi­du­el­len Nut­zer­er­fah­rung, des Inde­xie­rungs­sta­tus und der Abde­ckung. Dar­über hin­aus exis­tie­ren viele kos­ten­lose SEO-Tools für die Opti­mie­rung und Key­word-Recher­che.

Ver­mei­den von toten URLs und 404-Feh­lern

URL’ s, die ins Lee­re füh­ren, sind von Goog­le nicht gern gese­hen. Für eine effek­tive SEO-Opti­mie­rung soll­ten die­se 404-URL’ s entwe­der über die Search-Con­­so­le aus dem Index ent­fernt wer­den oder durch eine 301-Wei­­ter­­lei­­tung zu einem alter­na­ti­ven Con­tent ersetzt wer­den. Die Anzahl der 301-Redi­­rec­­ti­ons soll­te sich jedoch in Gren­zen hal­ten. Zudem ist es sinn­voll, auf zu lan­ge URL´s zu ver­zich­ten und den Bei­trags­na­men als URL-Text zu wäh­len (“spre­chen­de Url’s”).

Key­words im Domain­na­men ver­wen­den

Die Ver­wen­dung der Haupt­key­words im Domain­na­men und ggf. in der Sub­do­main hat einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das SEO. Opti­mal wäre es, wenn der Sei­ten­ti­tel genau mit dem Domain-Namen über­ein­stimmt (Exact Match).

Infor­mie­ren über Goo­g­le-Updates

Ranking-Check nach Updates

Für eine effek­tive SEO-Opti­mie­rung ist es unver­zicht­bar, sich recht­zei­tig über etwai­ge Al­go­­rith­­mus-Updates zu infor­mie­ren und die Web­sei­te ent­spre­chend nach­zu­kor­ri­gie­ren. So hat es in der Ver­gan­gen­heit ein gro­ßer deut­scher Auto­mo­bil­her­stel­ler ver­säumt, nach einem Update des Algo­rith­mus sei­ne Online-Mar­ke­­ting-Kam­pa­g­nen ent­spre­chend aus­zu­rich­ten. Dies führ­te dazu, dass das Modell gegen­über ver­gleich­ba­ren Model­len in Rück­stand geriet.

Auf Aktua­li­tät ach­ten

Opti­ma­ler­wei­se wird die Web­sei­te regel­mä­ßig mit neu­en Bei­trä­gen zu aktu­el­len The­men befüllt oder alte Bei­trä­ge auf­ge­frischt. Neue SEO-Trends und Tech­nik­trends soll­ten eben­falls im Auge behal­ten wer­den. Über die häu­figs­ten und aktu­ells­ten Such­an­fra­gen gibt Goog­le Trends Aus­kunft.

SEO-Opti­mie­rung für Unter­neh­men

Ver­wen­dung eines SSL-Zer­­ti­­fi­­ka­­tes

Effektive SEO-Tipps für Unternehmen: Gesicherte https-Verbindung ist das Minimum

SSL-Zer­­ti­­fi­­ka­te in Form einer siche­ren https-Ver­­­bin­­dung sind ein Ran­king­fak­to­r, der beson­ders für kom­mer­zi­el­le Web­sei­ten, auf denen sen­si­ble Kun­den­da­ten ein­ge­ge­ben wer­den, wich­tig ist. Neben der Wah­rung der Vor­schrif­ten der DSGVO soll dadurch die Gefahr des Dieb­stahls sen­si­bler Kun­den­da­ten (Phis­hing und Co.) redu­ziert wer­den. Goog­le wird SSL-Ver­­­bin­­dun­­gen zukünf­tig noch stär­ker in das Ran­king mit­ein­be­zie­hen. Even­tu­ell wird es sogar eine Rolle spie­len, ob ver­linkte Sei­ten eben­falls über ein SSL-Zer­ti­fi­kat ver­fü­gen.

Goo­g­le-Data-Hig­h­­lig­h­­ter ver­wen­den:

Mit dem Goo­g­le-Data-Hig­h­­lig­h­ter kön­nen Stel­len der Web­sei­te mar­kiert wer­den, die in der Suche beson­ders her­vor­ge­ho­ben wer­den sol­len.

SEO-Opti­mie­rung: Aus­blick auf die SEO-Trends

Stär­kere Inter­ak­tion mit Online-Kun­den

Zukünf­tig wird die Inter­ak­ti­on der Kun­den mit den Web­sei­ten­in­hal­ten immer wich­ti­ger wer­den, eben­so der Trend zur loka­len Rele­vanz von Bei­trä­gen auf allen sozia­len Netz­wer­ken. Der Trend zum Mul­­ti­­me­­dia-Con­­tent, vor allem Vide­os, wird sich hal­ten und noch ver­stär­ken. Visu­el­ler Con­tent und Live-Stream-Con­­tent wird eben­falls immer rele­van­ter wer­den, etwa in Form einer Live-Über­­­tra­gung wäh­rend eines Droh­nen­flu­ges, dar­ge­stellt auf Insta­gram, Whats­App oder Face­book. Die indi­vi­du­el­le Nut­zer­er­fah­rung auf den Sei­ten (Absprung­ra­te, Ver­weil­dau­er, Kun­den­zu­frie­den­heit) wird das Ran­king stär­ker beein­flus­sen. Ziel wird es sein, die Besu­cher so lan­ge wie mög­lich auf der Web­site zu hal­ten, mit einer mög­lichst hohen posi­ti­ven Inter­ak­ti­ons­ra­te mit dem Con­tent. Vor­aus­sicht­lich wird auch die Rele­vanz von Kun­den­be­wer­tun­gen und Rezen­sio­nen zuneh­men.

Mobilop­ti­mie­rung wird Stan­dard sein

Die Bedeu­tung der Mobilop­ti­mie­rung wird wei­ter zuneh­men, da zukünf­tig immer mehr Web­sei­ten in den mobi­len Index von Goog­le auf­ge­nom­men wer­den. Eine schnel­le Lade­ge­schwin­dig­keit bei mobi­len Gerä­ten wird als SEO-Opti­mie­rung durch das Goog­le Speed-Update 2018 wich­ti­ger denn je wer­den.

Bedeu­tung der loka­len Suche wächst

Der Trend geht wei­ter­hin zur loka­len Suche. Die Ein­tra­gung der Fir­men­sei­ten in immer spe­zia­li­sier­te­re Bran­chen- und Web­ver­zeich­nis­se (vor allem Goog­le my Busi­ness) wer­den für ein bes­se­res Goo­g­le-Ran­king obli­ga­to­risch. 

Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zum Beitrag SEO-Opti­mie­rung: Google-SEO-Tipps:

Goo­g­le-Rich­t­­li­­ni­en für Web­mas­ter

Bing Web­mas­ter Gui­de­li­nes

Stu­die von Ahrefs zur Rezi­pro­zi­tat beim Linktausch und des­sen Aus­wir­kun­gen auf das Ran­king

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