SEO-Opti­mie­rung: 20 Tipps für ein bes­se­res Ran­king

SEO-Opti­mie­rung: Effek­tive Tipps für ein bes­se­res Ran­king. Tref­fen Sie sich jetzt mit Google!

SEO-Opti­mie­rung: Über­blick

Was ist eine SEO-Opti­mie­rung?

SEO-Opti­mie­rung, SEO-Key­words, SEO-Texte, SEO für Word­Press… man sieht: Das Thema SEO-Opti­mie­rung ist ein abso­lu­ter Dau­er­bren­ner und gilt als Königsdis­zi­plin des Online-Mar­ke­tings. Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) ist neben SEA/​SEM eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen für die Auf­find­bar­keit von Web­sei­ten im Netz

Auf geht’s, fan­gen wir an.

Mobi­le Opti­mie­rung

Mitt­ler­wei­le erfolgt ein sehr gro­ßer Teil der Auf­ru­fe durch Mobil­ge­rä­te. Daher muss als wich­tigs­te SEO-Opti­mie­rung eine mobi­le Ver­si­on für den Zugriff durch Smart­pho­nes und Tablets erzeugt wer­den. Dafür wird bei Word­Press ein Mobi­le-Plugin oder ein respon­si­ves The­me benö­tigt. Die­se Vor­aus­set­zung erfül­len fast alle neue­ren The­mes.

Page-Speed opti­mie­ren

Die Lade­ge­schwin­dig­keit hat einen gro­ßen Ein­fluss auf das Ran­king. Sie ist durch das Speed-Update im Juli 2018 noch rele­van­ter gewor­den. Vie­le User ver­lie­ren bei zu lang­sa­men laden­den Sei­ten die Geduld und sprin­gen vor­zei­tig ab. Im ungüns­tigs­ten Fall bedeu­tet das den Ver­lust eines poten­ti­el­len Kun­den.

Mes­sung der Lade­ge­schwin­dig­keit

Mir dem Tool “Page­s­peed Insights” kann die Geschwin­dig­keit geprüft wer­den. Es exis­tie­ren jedoch auch zahl­rei­che wei­tere Tools für die Mes­sung des Page-Speeds. Bei zu lang­sa­men Lade­zei­ten soll­te nach­ge­bes­sert wer­den. Es geht das Gerücht um, dass ein Score von 100 de fac­t nicht zu errei­chen ist. Durch­aus mög­lich, wenn man bedenkt, dass Goog­le die­ses Tool als Regu­la­ri­um nutzt, um den Sei­ten­be­trei­bern einen mög­lichst hohen Page­s­peed abzu­trot­zen. Für die SEO-Opti­mie­rung ist jeder Wert unter zwei Sekun­den jedoch auf jeden Fall okay.

Wie kann man den Page-Speed ver­bes­sern?

• Ver­wen­dung von Caching-Plugins und gzip-Kom­pri­­mie­­rung.

• Vor dem Hoch­la­den die Bil­der auf 80 % kom­pri­mie­ren (bei die­sem Wert gibt es noch kei­ne sicht­ba­ren Qua­li­täts­ver­lus­te). Gene­rell die Bild­grö­ße in Maßen hal­ten. Falls mög­lich, auf ein klei­ne­res Datei­for­mat zurück­grei­fen.

• Redu­zie­rung des sta­ti­schen HTML-Anteils und den Anteil von Java­­script-Ele­­men­­ten, zum Bei­spiel mit dem Plugin “Auto­op­ti­mi­ze”.

• Löschen unnö­ti­ger Plugins.

• Ent­fer­nen von Goog­le Web­fonts und Emo­jis (durch “Auto­op­ti­mi­ze” oder “Remo­ve Goog­le Fonts Refe­ren­ces”).

SEO-Opti­mie­rung durch mobile Ver­sion auf sepa­ra­ter URL

Goog­le stellt zwei Arten von Craw­lern zur Ver­fü­gung: Einen, der das Netz nah Wesei­ten zur Anzei­ge auf dem PC-Desk­top durch­sucht, und einen zwei­ten für Inhal­te auf mobi­len End­ge­rä­ten. Für die SEO-Opti­mie­rung wäre es rat­sam, als Inde­xie­rungs­hil­fe eine zwei­te Domain anzu­le­gen, die nur für den Auf­ruf durch Mobil­ge­rä­te opti­miert ist. Eine Sub­do­main wäre dafür gut geeig­net. Damit die Sei­te in das Goo­g­le-Ran­king auf­ge­nom­men und rich­tig ein­ge­ord­net wer­den kann, muss beim Erstel­len der Sub­do­main noch der Buch­sta­be “m.” (für “mobi­le”) an den URL-Anfang hin­zu­ge­fügt wer­den (Bsp: “m.webseite.de”).

Mobilopti­mie­rung für Tablets

Bei Tablets kann es immer noch vor­kom­men, dass die mobi­len Web­­site-Ver­­­si­o­­nen nicht auf­ge­ru­fen wer­den. Emp­feh­lens­wert ist es daher, den Tablet-Usern für den Zugriff auf Ihre Web­sei­te stan­dard­mä­ßig die Des­k­­top-Vari­an­te anzu­bie­ten. Ansons­ten müss­ten die Tablet-Benut­­zer manu­ell vor jeder URL ein “m” für die mobi­le Vari­an­te ein­fü­gen, was nicht sehr benut­zer­freund­lich wäre.

SEO-Opti­mie­rung durch Link­buil­ding

Externe Ver­lin­kung

Zu den wich­tigs­ten SEO-Opti­mie­run­gen gehört eine durch­dach­te Ver­lin­kung der Web­sei­te auf exter­ne Sei­ten. Dabei soll­te mög­lichst auf Sei­ten mit einer hohen Link­po­pu­la­ri­tät und einem hohen Trust-Wert ver­linkt wer­den. Der Trust-Wert gibt Aus­kunft dar­über, wie stark Web­sei­ten von Goog­le als ver­trau­ens­wür­dig ein­ge­stuft wer­den. Durch die Ver­wen­dung von Trust-Signa­len kann man die Such­ma­schi­nen und die Kun­den auf die Serio­si­tät der eige­nen Seite hin­wei­sen.

Zudem sollte die ver­link­te Sei­te the­men­ähn­lich sein, ansons­ten ord­net Goog­le den Con­tent der bei­den Sei­ten even­tu­ell falsch ein. Opti­mal wäre es, wenn die Ziel­sei­te selbst eine gute Ran­king­po­si­ti­on auf­weist.

Ach­tung: Nicht im Über­maß ver­lin­ken!

Für die SEO-Opti­mie­rung sind exter­ne Ver­lin­kun­gen zwar wich­tig. Eine infla­tio­när betrie­be­ne Ver­lin­kung kann jedoch eine Penal­ty zur Fol­ge haben.

Was ist eine Penalty?

Eine Penal­ty ist eine Rück­stu­fung der Sei­te von Google auf eine hin­te­re Anzei­ge­po­si­ti­on. Die Gefahr einer Penal­ty ist für uner­fah­re­ne Web­sei­ten­be­trei­ber am größ­ten. Das Wort “Rück­stu­fung” klingt harm­los. Doch vor allem bei klei­ne­ren Unter­neh­men kann es auf­grund der schlech­te­ren Auf­find­bar­keit zu dras­ti­schen Umsatz­ver­lus­ten kom­men. Im Extrem­fall muss dann der Betrieb auf­ge­ge­ben wer­den. Es kann sehr lan­ge dau­ern, bis man wie­der auf die alte Ran­king­po­si­ti­on kommt.

Mit NoFol­­low-Links den Link­juice stop­pen

Falls man aus irgend­ei­nem Grund auf eine Sei­te mit gerin­ger Qua­li­tät und nied­ri­gem Trust-Wert ver­lin­ken muss, kann der Link mit einem NoFol­­low-Tag mar­kiert wer­den. Ein NoFol­­low-Link ist ein mit einem bestimm­tem HTML-Attri­but ver­se­he­ner Link, der ver­hin­dert, dass die­ser Link gecrawlt wird. Die Ver­lin­kung hat somit kei­nen Ein­fluss auf den SEO-Wert der eige­nen Sei­te, wie es bei nor­ma­len DoFol­­low-Links der Fall ist. Gene­rell soll­ten immer eini­ge exter­ne Links auf NoFol­low gesetzt wer­den, um das von Goog­le gewünsch­te natür­li­che Link­pro­fil zu erhal­ten. „Natür­lich“ bedeu­tet eine gesunde Mischung aus Nofol­low und Dofol­low-Links.

Backlinks gene­rie­ren

Für die Off­page-Opti­mie­rung ist es essen­ti­ell, dass die Sei­te auch selbst hoch­wer­ti­ge Backlinks von ande­ren Sei­ten erhält. Auch hier gilt die Regel, dass Backlinks von “star­ken” Sei­ten mit einer hohen Sei­ten­au­to­ri­tät bes­ser für das Ran­king sind als die von “schlech­ten” Sei­ten. Falls man Pech hat und von Trash-Sei­­ten ver­linkt wird, kann man die Backlinks mit dem Goo­g­le-Tool Dis­avow unschäd­lich machen. Aber Vor­sicht: Die­ses Tool sollte nur ver­wen­det, wenn man sich abso­lut sicher ist und die Qua­li­tät der Backlinks sicher ein­schät­zen kann.

Das Gene­rie­ren von Backlinks von ande­ren Sei­ten ist eine anspruchs­vol­le Tätig­keit und erfor­dert viel Erfah­rung. Für qua­li­ta­tiv gute Backlinks ist eine eine star­ke Domain-Aut­ho­­ri­ty erfor­der­lich, etwa von bekann­ten Fir­men.

Vor­erst kann man die Sei­te auch in seriö­se Blog­ver­zeich­nis­se oder Web­ka­ta­lo­ge ein­tra­gen las­sen (nur in die mit einem DoFol­­low-Backlink). Außer­dem könn­ten Gast­bei­trä­ge auf the­men­ver­wand­ten Blogs oder Web­sei­ten geschrie­ben wer­den. Von dort aus kann man nach Abspra­che als “Gegen­leis­tung” auf die eige­ne Sei­te ver­lin­ken.

Dazu kom­men natür­lich noch die bekann­ten Maß­nah­men wie das Lis­ting in Bran­chen­ver­zeich­nis­sen, B2B-Netz­wer­ken etc.

SEO-Opti­mie­rung durch Ver­lin­kung von Sozia­len Netz­wer­ken

Zusätz­lich dazu soll­te man auf jeden Fall von Sozia­len Netz­wer­ken sowie von You­Tube aus auf die Sei­te ver­lin­ken. Dies hat einen dop­pelt posi­ti­ven Effekt: Zum einen wirkt sich der star­ke Backlink posi­tiv auf den Page­Rank aus (sofern es sich um ein DoFol­­low-Net­z­­werk han­delt). Außer­dem kann über die Sozia­len Netz­wer­ke Traf­fic auf die Sei­te gelei­tet wer­den. Durch die (hof­fent­lich) posi­ti­ven Inter­ak­tio­nen (Shares/​Likes) der Besu­cher und dem höhe­ren Traf­fic kann die Sei­te indi­rekt in ihrer Goo­g­le-Posi­­ti­on gestärkt wer­den.

Ergibt sich die Mög­lich­keit, einen Backlink im Rah­men eines Wiki­pe­dia-Bei­tra­ges zu erhal­ten, sollte man die Chance nut­zen.

Ach­tung: Soziale Netz­werke ver­lei­ten manch­mal dazu, auf dem Prin­zip der Gegen­sei­tig­keit Likes und Sha­res anzu­neh­men und selbst zu ver­tei­len. Diese Ver­hal­tens­weise nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“ ist für den zwi­schen­mensch­li­chen Bereich im All­tag sicher­lich lobens­wert, wird von Google jedoch nicht gerne gese­hen. Zu die­sem Ergeb­nis kommt eine SEO-Stu­die von Ahrefs. Den Link zur Stu­die fin­den Sie am Ende des Bei­trags.

Face­book und Co. bie­ten auch die Mög­lich­keit des Con­­tent-Mar­ke­­tings und Influ­en­­cer-Mar­ke­­tings. So könn­te man zum Bei­spiel ein klei­nes, 01:30 min. lan­ges opti­mier­tes You­Tube-Video mit Infor­ma­tio­nen über ein Pro­dukt pos­ten.

Soci­al Stacking

Bei der Ver­lin­kung mit sozia­len Netz­wer­ken ist es emp­feh­lens­wert, die Netz­wer­ke auch unter­ein­an­der zu ver­lin­ken. Durch die­ses Vor­ge­hen erhöht sich die “SEO-Kraft” der Backlinks auf die eige­ne Sei­te kon­se­ku­tiv von Netz­werk zu Netz­werk.Tech­nisch mess­bar ist die­ser Effekt lei­der nicht.

Auf ein natür­li­ches Link­pro­fil ach­ten

Hal­ten Sie sich beim Link­buil­ding stets das von Goog­le gefor­der­te “natür­li­che Link­pro­fil” vor Augen. Set­zen Sie also ruhig auch mal einen Backlink auf ein­zel­ne Bei­trä­ge statt immer nur auf die Start­sei­te. Auf die­se Wei­se kön­nen gezielt ein­zel­ne Sei­ten­be­rei­che für die Goo­g­le-Suche inter­es­san­ter gemacht wer­den.

Vor­sicht vor gekauf­ten Links!

Auf das Ange­bot von soge­nann­ten Link-Far­­men, die gegen Bezah­lung eine gro­ße Zahl von Backlinks bereit­stel­len, soll­te man tun­lichst ver­zich­ten. Die­se Backlinks sind fast immer von gerin­ger Qua­li­tät und wir­ken sich nega­tiv auf das Ran­king aus. Hin­ter­grund ist, dass Goog­le gekauf­te Links (egal von wem) als Black-Hat-SEO betrach­tet. Die­se Links ver­sto­ßen gegen die Google-Richt­li­nien und sind nicht mit dem gefor­der­ten natür­li­chen Link­pro­fil ver­ein­bar. Goog­le hat dazu­ge­lernt und erkennt sol­che SEO-Trick­­se­­rei­en mitt­ler­wei­le recht zuver­läs­sig. Als Kon­se­quenz droht, Sie ahnen es, eine Penalty.

SEO-Opti­mie­rung durch inter­ne Ver­lin­kung

“Silo­ing” für die inter­ne Ver­lin­kung

Unter den Begriff “inter­ne Ver­lin­kung” fal­len die Links, die auf der Sei­te selbst plat­ziert sind sowie die Menüs und die Navi­ga­ti­ons­ele­men­te. Der Auf­bau der inter­nen Ver­lin­kung erfolgt nach dem soge­nann­ten “Silo-Prin­zip”: Man geht davon aus, dass die Start­sei­te auf­grund ihrer expo­nier­ten Stel­lung am meis­ten “Link­kraft” (“Link­juice”) besitzt. Von ihr aus wird in hier­ar­chi­scher Wei­se immer wei­ter abwärts auf die dar­un­ter lie­gen­den Bei­trag­sei­ten ver­linkt. Der Link­juice redu­ziert sich dabei pro­por­tio­nal zu der Rele­vanz der dar­un­ter lie­gen­den Sei­ten, läuft qua­si wie ein Trich­ter nach unten. Die­sen Pro­zess kann man sich auch als eine Art Silo vor­stel­len, in denen der Link­juice nach unten läuft und immer weni­ger wird. Des­halb wird auch der Begriff “Silo­ing” ver­wen­det.

Die Höhe der “Link-Kraft” ist abhän­gig von der Rele­vanz der Sei­te und wird von Goog­le bemes­sen. Kenn­zah­len oder Maß­ein­hei­ten gibt es dafür nicht.

Beim Auf­bau der inter­nen Ver­lin­kung soll­te man dar­auf ach­ten, dass die Wör­ter um den Link her­um im inhalt­li­chen Zusam­men­hang mit dem Linktext ste­hen. Der Linktext soll­te zudem die Key­words der Ziel­sei­te oder Text­pas­sa­ge ent­hal­ten.

Inter­ne Links im Zwei­fel immer auf “DoFol­low” set­zen

Eine gut durch­dach­te inter­ne Ver­lin­kung ist fast genau­so wich­tig wie gute Backlinks. Eini­ge ver­tre­ten die Ansicht, dass alle inter­nen Links gene­rell auf “DoFol­low” gesetzt sein soll­ten. Ich plä­die­re eher dafür, dass man dies von der Rele­vanz der ver­link­ten Sei­ten abhän­gig machen soll­te (also genau­so wie bei exter­nen Links auch). So wür­de ich etwa einen inter­nen Link zu einem Off-Topic-Bei­­trag, der nicht zu den Kern­the­men der Sei­te gehört, nicht unbe­dingt auf “DoFol­low” set­zen. Der Link­juice jeder Sei­te ist schließ­lich begrenzt.

SEO-Opti­­mie­­rung mit Lon­g­­tail-Key­­words

Seit der Ein­füh­rung des Algo­rith­mus “Hum­ming­bird” im Jahr 2013 ver­sucht Goog­le, die Inten­ti­on hin­ter den Such­an­fra­gen her­aus­zu­fin­den, um exak­te­re Such­ergeb­nis­se lie­fern zu kön­nen. Die­se Tech­nik wird auch Seman­tische Suche genannt. Es wird dabei also nach dem Sinn der Such­an­fra­ge gefragt und weni­ger nach der Bedeu­tung ein­zel­ner Wör­ter.

Goog­le sucht nach der Nut­zer­inten­tion

Um die Inten­ti­on des Users her­aus­zu­fin­den, greift Goog­le auf Fra­gen zurück, die von den Usern ein­ge­ge­ben wur­den. Dabei han­delt es sich meis­tens um “W‑Fra­gen” (Wer? Wo? Was?). Bei­spiel für eine sol­che Such­an­fra­ge: “Wo fin­de ich güns­ti­ge E‑Pfei­fen in Ham­burg”? Diese Art von Fra­gen kann man qua­si in Lon­g­­tail-Key­­words umwan­deln und für die SEO-Opti­mie­rung nut­zen, zum Bei­spiel durch die Ver­wen­dung als Haupt­key­word im Bei­trags­ti­tel.

Auf­bau der Lon­g­­tail-Key­­words

Lon­g­­tail-Key­­wör­­ter soll­ten also im Sin­ne einer Fra­ge auf­ge­baut sein. Dazu soll­te noch eine Orts­an­ga­be und ein Allein­stel­lungs­merk­mal (USP) genannt wer­den. Bei­spiel: Neh­men wir an, jemand betreibt einen Online-Shop in Bad Gries­bach und ver­kauft dort Feu­er­zeu­ge, die mit Spi­ri­tus betrie­ben wer­den. Hier könn­te das Lon­g­­tail-Key­­word lau­ten: “Wo fin­de ich spi­ri­tus­be­trie­be­ne Feu­er­zeu­ge in Bad Gries­bach”? Durch die Orts­an­ga­be pro­fi­tiert also auch die Loka­le Suche von den Lon­g­­tail-Key­­wör­­ten. Lon­g­­tail-Key­­words sind des­we­gen so wich­tig, weil die seman­ti­sche Suche zukünf­tig durch die wach­sen­de Zahl der Sprach­as­sis­ten­ten (Ale­xa und Co.) wei­ter zuneh­men wird. Dar­auf muss das SEO mit den eben genann­ten Opti­mie­run­gen für die Sprach­su­che reagie­ren.

Die SEO-Key­­words an die Such­an­fra­gen anpas­sen

Es ist dar­auf zu ach­ten, in wel­cher Art und Wei­se die Such­be­grif­fe bei Goog­le tat­säch­lich ein­ge­ge­ben wer­den. Wird zum Bei­spiel eine bestimm­te Anfra­ge von den Usern sehr oft falsch ein­ge­ge­ben, kann man viel­leicht sogar dar­an den­ken, die­sen Ortho­gra­phie­feh­ler in die SEO-Key­­words mit auf­zu­neh­men. Eben­falls zu beach­ten ist, dass die Fra­gen natür­lich nicht immer als voll­stän­di­ger Text in das Such­feld ein­ge­ge­ben wer­den, son­dern meis­tens eher so: “Wo Feu­er­zeu­ge Gries­bach”? Abhän­gig von der Häu­fig­keit könn­te man sol­che ver­kürz­ten Anfra­gen eben­falls ins Key­­word-Por­t­­fo­­lio mit auf­neh­men.

Neben­key­words rich­tig ver­wen­den

Für die SEO-Opti­mie­rung soll­ten die Neben­key­words gleich­mä­ßig im Fließ­text ver­teilt sein. Für B2B ist eine Key­word­dich­te zwi­schen 2% bis maxi­mal 3% emp­feh­lens­wert. Eine zu hohe Dich­te wirkt sich nega­tiv auf das SEO aus. Die­ses Key­­word-Stuf­­fing wird von Goog­le als Black-SEO betrach­tet und geahn­det. Die Haupt-Key­­words soll­ten am Anfang der H1, H2 und H3-Über­­­schrif­­ten vor­kom­men, am Anfang der Meta-Descrip­­ti­on sowie in den ers­ten 100 Wör­tern des Tex­tes. In die­sen ers­ten 100 Wör­tern soll­ten die Key­words auch als Syn­ony­me vor­kom­men, was Goog­le bei der rich­ti­gen Klas­si­fi­zie­rung des Tex­tes hilft. Die Key­words soll­ten hin und wie­der mit For­ma­tie­run­gen ver­se­hen wer­den (fett, kur­siv oder unter­stri­chen). Dadurch erkennt Goog­le die Wich­tig­keit die­ser Wör­ter.

Ver­wen­den Sie LSI-Key­­wör­­ter!

Für die effek­tive SEO-Opti­mie­rung müs­sen die Inhal­te der Sei­ten von Goog­le struk­tu­rell und inhalt­lich gut erfasst wer­den kön­nen. Um der Such­ma­schi­ne die Arbeit zu erleich­tern, kön­nen LSI-Key­­wör­­ter ver­wen­det wer­den. LSI-Key­­wör­­ter sind Wör­ter aus einer über­ge­ord­ne­ten The­men­ka­te­go­rie des Key­words. Dadurch kann Goog­le den Gesamt­in­halt des Bei­tra­ges bes­ser erfas­sen. Hin­ter­grund ist, dass Goog­le bestrebt ist, bei Such­an­fra­gen immer den eigent­li­chen Sinn und die Inten­ti­on der Anfra­ge her­aus­zu­fin­den (Seman­ti­sche Suche). Schreibt man bei­spiels­wei­se einen Bei­trag über Droh­nen, könn­te das LSI-Key­­word “Flug­ge­rä­te” hei­ßen, da Flug­ge­rä­te eine über­ge­ord­ne­te Kate­go­rie gegen­über den Droh­nen dar­stel­len. Anders ver­hält es sich dage­gen beim Kon­kur­ren­ten Bing, bei dem die Inde­xie­rung eher nach ein­zel­nen Wör­tern erfolgt.

SEO-Opti­mie­rung: Sozia­le Netz­werke als Traf­fic­quel­le nut­zen!

Sozia­le Netz­wer­ke als Mul­ti­pli­ka­tor

Pos­tet man Bei­trä­ge auf Sozia­len Netz­wer­ken, wird die Inter­ak­ti­on des Users mit dem Con­tent von Goog­le regis­triert und in die Bewer­tung des Ran­kings mit­ein­be­zo­gen. Die­se Rück­mel­dun­gen sind zudem wich­ti­ge KPI’s, also Leis­tungs­pa­ra­me­ter der Web­site. Hier gilt, dass geteil­te Inhal­te auf­grund des Mul­ti­plikkatoreffekts mehr wert sind als Likes. Neben der rei­nen Anzahl von Sha­res und Likes spielt vor allem bei Face­book und Twit­ter der Bekannt­heits­grad des Autors eine wesent­li­che Rol­le für die Reich­wei­te der Bei­trä­ge. Diese Soci­al-Signals zu mes­sen und zu erfas­sen ist Auf­ga­be des Soci­al-Media-Mar­ke­­tings (SMM). Für die­sen Zweck ste­hen ver­schie­de­ne Moni­­to­­ring-Tools zur Ver­fü­gung, wel­che die Inter­ak­tio­nen der User ana­ly­sie­ren und Hin­wei­se zum Erfolg und der Reich­wei­te einer Soci­al-Media-Kam­pa­gne lie­fern.

Foren als Lie­fe­rant für Traf­fic und UGC

Möch­te man auf Sozia­le Netz­wer­ke ver­zich­ten, kann man als Alter­na­ti­ve einen Blog oder ein Forum für zusätz­li­chen Traf­fic anle­gen. Dadurch kann auch viel ran­king­för­dern­der User Gene­ra­ted Con­tent (UGC) erzeugt wer­den. Für die Foren wird bei Word­Press ein ent­spre­chen­des Plugin benö­tigt. Damit das eige­ne Forum nicht als Depo­nie für Backlink-Spam genutzt wird, sind zudem Anti-Spam-Plugins anzu­ra­ten. Für das Forum sind Foren­re­geln oder eine “Net­ti­quet­te” zu emp­feh­len. Vor­teil: Gera­ten Dis­kus­sio­nen aus­ser Kon­trol­le, kön­nen bös­ar­ti­ge Kom­men­ta­re ohne Recht­fer­ti­gungs­druck unter Ver­weis auf die Net­ti­quet­te gelöscht wer­den. Auf fol­gen­dem Bei­trag wer­den Mög­lich­kei­ten zum Umgang mit belei­di­gen­den Kom­men­ta­ren vor­ge­stellt.

Ach­tung:

Foren mit Kom­men­tar­mög­lich­keit sind im Zuge der neu­en EU-Daten­­schut­z­­ver­­or­d­­nung recht­lich pro­ble­ma­tisch gewor­den. Seit der Reform müs­sen die IP-Adres­­sen der Kom­men­ta­re anony­mi­siert wer­den. Der Ein­satz von Anti-Spam-Plugins soll­te eben­falls daten­schutz­kon­form erfol­gen.

Sons­tige SEO-Opti­mie­run­gen

Web­mas­ter-Tools nut­zen

Die Web­­mas­­ter-Tools von Goog­le und Bing bie­ten wich­ti­ge Mög­lich­kei­ten für die SEO-Opti­­mie­­rung. Dort kön­nen auch die XML-Site­m­aps der Web­sei­ten ein­ge­reicht wer­den, die dem Goo­g­le-Cra­w­­ler die Arbeit erleich­tern. Zudem kön­nen durch die Tools wei­te­re zahl­rei­che Kali­brie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den. Zu nen­nen sind vor allem die Prü­fung der Mobil­fä­hig­keit, der indi­vi­du­el­len Nut­zer­er­fah­rung, des Inde­xie­rungs­sta­tus und der Abde­ckung. Dar­über hin­aus exis­tie­ren viele kos­ten­lose SEO-Tools für die Opti­mie­rung und Key­word-Recher­che.

Ver­mei­den von toten URLs und 404-Feh­lern

URL’ s, die ins Lee­re füh­ren, sind von Goog­le nicht gern gese­hen. Für eine effek­tive SEO-Opti­mie­rung soll­ten die­se 404-URL’ s entwe­der über die Search-Con­­so­le aus dem Index ent­fernt wer­den oder durch eine 301-Wei­­ter­­lei­­tung zu einem alter­na­ti­ven Con­tent ersetzt wer­den. Die Anzahl der 301-Redi­­rec­­ti­ons soll­te sich jedoch in Gren­zen hal­ten. Zudem ist es sinn­voll, auf zu lan­ge URL´s zu ver­zich­ten und den Bei­trags­na­men als URL-Text zu wäh­len (“spre­chen­de Url’s”).

Key­words im Domain­na­men ver­wen­den

Die Ver­wen­dung der Haupt­key­words im Domain­na­men und ggf. in der Sub­do­main hat einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das SEO. Opti­mal wäre es, wenn der Sei­ten­ti­tel genau mit dem Domain-Namen über­ein­stimmt (Exact Match).

Infor­mie­ren über Goo­g­le-Updates

Für eine effek­tive SEO-Opti­mie­rung ist es unver­zicht­bar, sich recht­zei­tig über etwai­ge Al­go­­rith­­mus-Updates zu infor­mie­ren und die Web­sei­te ent­spre­chend nach­zu­kor­ri­gie­ren. So hat es in der Ver­gan­gen­heit ein gro­ßer deut­scher Auto­mo­bil­her­stel­ler ver­säumt, nach einem Update des Algo­rith­mus sei­ne Online-Mar­ke­­ting-Kam­pa­g­nen ent­spre­chend aus­zu­rich­ten. Dies führ­te dazu, dass das Modell gegen­über ver­gleich­ba­ren Model­len in Rück­stand geriet.

Auf Aktua­li­tät ach­ten

Opti­ma­ler­wei­se wird die Web­sei­te regel­mä­ßig mit neu­en Bei­trä­gen zu aktu­el­len The­men befüllt oder alte Bei­trä­ge auf­ge­frischt. Neue SEO-Trends und Tech­nik­trends soll­ten eben­falls im Auge behal­ten wer­den. Über die häu­figs­ten und aktu­ells­ten Such­an­fra­gen gibt Goog­le Trends Aus­kunft.

SEO-Opti­mie­rung für Unter­neh­men

Ver­wen­dung eines SSL-Zer­­ti­­fi­­ka­­tes

SSL-Zer­­ti­­fi­­ka­te in Form einer siche­ren https-Ver­­­bin­­dung sind ein Ran­king­fak­to­r, der beson­ders für kom­mer­zi­el­le Web­sei­ten, auf denen sen­si­ble Kun­den­da­ten ein­ge­ge­ben wer­den, wich­tig ist. Neben der Wah­rung der Vor­schrif­ten der DSGVO soll dadurch die Gefahr des Dieb­stahls sen­si­bler Kun­den­da­ten (Phis­hing und Co.) redu­ziert wer­den. Goog­le wird SSL-Ver­­­bin­­dun­­gen zukünf­tig noch stär­ker in das Ran­king mit­ein­be­zie­hen. Even­tu­ell wird es sogar eine Rolle spie­len, ob ver­linkte Sei­ten eben­falls über ein SSL-Zer­ti­fi­kat ver­fü­gen.

Goo­g­le-Data-Hig­h­­lig­h­­ter ver­wen­den:

Mit dem Goo­g­le-Data-Hig­h­­lig­h­ter kön­nen Stel­len der Web­sei­te mar­kiert wer­den, die in der Suche beson­ders her­vor­ge­ho­ben wer­den sol­len.

SEO-Opti­mie­rung: Aus­blick auf die SEO-Trends

Stär­kere Inter­ak­tion mit Online-Kun­den

Zukünf­tig wird die Inter­ak­ti­on der Kun­den mit den Web­sei­ten­in­hal­ten immer wich­ti­ger wer­den, eben­so der Trend zur loka­len Rele­vanz von Bei­trä­gen auf allen sozia­len Netz­wer­ken. Der Trend zum Mul­­ti­­me­­dia-Con­­tent, vor allem Vide­os, wird sich hal­ten und noch ver­stär­ken. Visu­el­ler Con­tent und Live-Stream-Con­­tent wird eben­falls immer rele­van­ter wer­den, etwa in Form einer Live-Über­­­tra­gung wäh­rend eines Droh­nen­flu­ges, dar­ge­stellt auf Insta­gram, Whats­App oder Face­book. Die indi­vi­du­el­le Nut­zer­er­fah­rung auf den Sei­ten (Absprung­ra­te, Ver­weil­dau­er, Kun­den­zu­frie­den­heit) wird das Ran­king stär­ker beein­flus­sen. Ziel wird es sein, die Besu­cher so lan­ge wie mög­lich auf der Web­site zu hal­ten, mit einer mög­lichst hohen posi­ti­ven Inter­ak­ti­ons­ra­te mit dem Con­tent. Vor­aus­sicht­lich wird auch die Rele­vanz von Kun­den­be­wer­tun­gen und Rezen­sio­nen zuneh­men.

Mobilop­ti­mie­rung wird Stan­dard sein

Die Bedeu­tung der Mobilop­ti­mie­rung wird wei­ter zuneh­men, da zukünf­tig immer mehr Web­sei­ten in den mobi­len Index von Goog­le auf­ge­nom­men wer­den. Eine schnel­le Lade­ge­schwin­dig­keit bei mobi­len Gerä­ten wird als SEO-Opti­mie­rung durch das Goog­le Speed-Update 2018 wich­ti­ger denn je wer­den.

Bedeu­tung der loka­len Suche wächst

Der Trend geht wei­ter­hin zur loka­len Suche. Die Ein­tra­gung der Fir­men­sei­ten in immer spe­zia­li­sier­te­re Bran­chen- und Web­ver­zeich­nis­se (vor allem Goog­le my Busi­ness) wer­den für ein bes­se­res Goo­g­le-Ran­king obli­ga­to­risch.

Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zum Beitrag SEO-Opti­mie­rung: Google-SEO-Tipps:

Goo­g­le-Rich­t­­li­­ni­en für Web­mas­ter

Bing Web­mas­ter Gui­de­li­nes

Stu­die von Ahrefs zur Rezi­pro­zi­tat beim Linktausch und des­sen Aus­wir­kun­gen auf das Ran­king

Robert Pohl: @pohl_seosuccess Guten Tag, mein Name ist Robert Pohl. Ich bin im Bereich Online-Marketing mit den Schwerpunkten SEO und Content-Erstellung tätig. Zusätzlich dazu kümmere ich mich um alle anderen reichweitesteigernden Maßnahmen im Rahmen des Marketings. Dabei steht für mich die Konkurrenzfähigkeit mit anderen Webseiten an erster Stelle. Bei meiner Arbeit reizt mich vor allem das SEO als "Werkzeug" zum Beeinflussen eines kompetitiven Prozesses im Rahmen des Rankings. Und natürlich auch das Erstellen des Contents als kreativer Prozess. Meine ersten SEO-Texte habe ich damals mehr oder weniger "ins Blaue hinein" in den Google-Index geschickt. Und war positiv überrascht, dass sehr viele davon prompt auf der ersten Seite gelandet sind und auch dort blieben. Derartig motiviert, entschloss ich mich, die kaufmännisch-juristische Branche zu verlassen und die ursprünglich nur als Nebenerwerb betriebene SEO-Tätigkeit zu meinem Beruf zu machen. Ich absolvierte mehrere einschlägige Weiterbildungen im Bereich Online-Marketing und sammelte anschließend Berufspraxis. Zu meinen bevorzugten Tätigkeiten gehört es, Start-Ups, die sich in der Anfangsphase  befinden, zu einer besseren Sichtbarkeit zu verhelfen. Doch auch etablierte Unternehmen können von meiner Arbeit profitieren. Beste Grüße Robert Pohl

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