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Onlinemarketing Begriffe für Web­mas­ter

Praxisglossar für Google-Webmaster Beitragsbild IT-Spezialist

Online­mar­ke­ting-Begriffe für Web­mas­ter: Ergän­zen Sie ihr Fach­wis­sen mit eini­gen wich­ti­gen Digi­tal­mar­ke­ting-Begrif­fen.

Bounce Rate:

Die Boun­ce Rate (Absprung­ra­te) gibt Aus­kunft dar­über, wievie­le der Sei­ten­be­su­cher die Web­sei­te auf der Ein­stiegs­sei­te wie­der ver­las­sen, ohne min­des­tens eine zwei­te Sei­te auf­ge­ru­fen zu haben.

CMS-Pro­gram­me:

CMS-Pro­­gram­­me (Con­­tent-Mana­ge­­ment-Pro­­gram­­me) sind meist kos­ten­lo­se, z.T. weit ver­brei­te­te Pro­gram­me, mit denen Sei­ten ohne grö­ße­re Pro­gram­mier­kennt­nis­se nach dem Bau­kas­ten­prin­zip erstellt wer­den kön­nen. Bei­spie­le für CMS Pro­gram­me: Word­Press, Joom­la, Typo3, Dru­pal.

Dwell time:

Ver­weil­dau­er auf einer Web­sei­te. Die Dwell time ist eine wich­ti­ge Kenn­zahl und kann in das Ran­king mit ein­flie­ßen.

Inde­xie­ren:

Web­sei­ten in die Daten­bank (einer Such­ma­schi­ne) auf­neh­men. Wäh­rend bei Goog­le die Inde­xie­rung in ers­ter Linie nach dem seman­ti­schen Kon­text erfolgt, läuft sie beim Kon­kur­ren­ten Bing eher wort­be­zo­gen ab. Neue oder aktua­li­sier­te Web­sei­ten kön­nen bei bei­den Such­ma­schi­nen über die Search Con­so­le bzw. Bing Web­mas­ter Tools zur Inde­xie­rung ein­ge­reicht wer­den.

Foo­ter:

Die Fuß­zei­le einer Web­sei­te, die dem Abschnitt “Body” folgt. An die­ser Stel­le wer­den oft Impres­sum, Trust-Signa­le, Daten­schutz­er­klä­rung oder wei­ter­füh­ren­de Links ange­zeigt.

Geot­ag­ging:

Geot­ag­ging spielt haupt­säch­lich im Bereich des Local-SEO eine Rol­le. Durch einen Geo-Tag­ging-Gene­ra­­tor wird ein geo­gra­phi­scher Code gene­riert, der in den Hea­der der Web­sei­te ein­ge­fügt wird. Nach eini­gen Ein­stel­lun­gen wird dar­auf­hin wird das getagg­te Unter­neh­men bei Goog­le Maps ange­zeigt, mit ver­schie­de­nen Zusatz­da­ten wie Bil­der, Kun­den­be­wer­tun­gen und ande­ren Infor­ma­tio­nen, und wird durch den Kun­den bes­ser gefun­den.

Goog­le AdSen­se:

Goog­le AdSen­se ist ein Dienst von Goog­le, der Web­sei­ten­in­ha­bern die Mög­lich­keit gibt, Tei­le ihrer Web­sei­te gegen Bezah­lung für Wer­be­an­zei­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len (Gegen­stück zu Goog­le Adwords).

Goog­le Grants:

Adver­ti­sin­gdienst von Goog­le, über den gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen /​NGOs kos­ten­los oder ver­güns­tigt Wer­be­an­zei­gen und Spen­den­auf­ru­fe über Adwords schal­ten kön­nen.

Hash­tag:

Praxisglossar für Google-Webmaster: Was sind Hashtags und welchen Zweck haben sie?

Durch einen Hash­tag (#) kann man bei den meis­ten sozia­len Netz­wer­ken (Twit­ter, Goog­le +) zu einem bestimm­ten Post die damit zusam­men­hän­gen­de Ober­ka­te­go­rie mit ange­ben. Wür­de man z.B. etwas über Alt-Tags twit­tern, könn­te der Hash­tag #SEO lau­ten. Durch die Ver­wen­dung eines Hash­tags erhöht sich oft die Reich­wei­te eines Posts, da er von mehr Per­so­nen gele­sen wird.

Twit­ter eig­net sich gut dafür, kurz­fris­tig viel Traf­fic auf die Sei­te zu len­ken und aktu­el­le News an den Mann (oder die Frau) zu brin­gen. Als lang­fris­ti­ge Mar­ke­ting­stra­te­gie ist der Kurz­nach­rich­ten­dienst aus mei­ner Sicht eher weni­ger geeig­net, da der Tweet nach der Ver­öf­fent­li­chung inner­halb kur­zer Zeit wie­der ver­schwin­det.

Hea­der:

Die Kopf­zei­le einer Sei­te. Hier wird der Name einer Web­sei­te oder der Titel eines Bei­tra­ges (Tit­le Tag) ein­ge­fügt. In den Code-Bereich des Hea­ders wer­den zudem wich­ti­ge Authen­­ti­­fi­zie­­rungs-Tags für Goog­le Ana­ly­tics, Bing, Adsen­se usw. ein­ge­fügt.

Local SEO:

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung einer Web­sei­te für eine bestimm­te Regi­on, etwa durch Anmel­den in Bran­chen­ver­zeich­nis­sen oder durch Geot­ag­ging.

Paper​.li:

Eine Art Online­zei­tung von Twit­ter, bei dem get­wit­terte Bei­träge the­ma­tisch geord­net im Stile einer ech­ten Zeit­schrift dar­ge­stellt wer­den kön­nen.

Per­so­na:

Eine fik­ti­ve Per­son, die mit bestimm­ten cha­rak­ter­li­chen und demo­gra­fi­schen Eigen­schaf­ten und einem bestimm­ten Kauf­ver­hal­ten den Ver­tre­ter einer spe­zi­el­len Ziel­grup­pe sym­bo­li­siert.

Pings:

Pings die­nen dazu, Such­ma­schi­nen über neue oder aktua­li­sier­te Bei­trä­ge zu infor­mie­ren, damit die­se in den Such­ergeb­nis­sen ent­spre­chend ange­zeigt wer­den. Eigent­lich könn­te man die­sen Vor­gang mit einer direk­ten Neu-Inde­­xie­­rung bei Goog­le oder Bing schnel­ler erle­di­gen, sofern man den Auf­wand bei jeder Ände­rung des Con­tents nicht scheut. Die Ping-Diens­te infor­mie­ren jedoch auch die Such­ma­schi­nen, bei denen man die Bei­trä­ge nicht manu­ell zur Inde­xie­rung ein­rei­chen kann. Daher soll­te man die Lis­te mit den Ping-Diens­­ten, die bei Word­Press ganz unten unter Ein­stel­lun­gen » Schrei­ben zu fin­den sind, um fol­gen­de Ping-Ser­vices erwei­tern.

Pop-Up-Wer­bung:

Pop Up Ads sind auto­ma­tisch off­nen­de Wer­be­an­zei­gen. Da ihre Inhal­te meis­tens als läs­tig emp­fun­den wer­den, sind sie von Goog­le ver­pönt. Web­mas­tern, die AdSen­se benut­zen, ist der Ein­satz von Pop-Ups abzu­ra­ten.

Tes­ti­mo­ni­al:

Marketing-Glossar für Google-Webmaster - Erklärung Testimonial

Anprei­sung oder Befür­wor­tung eines Unter­neh­mens oder eines bestimm­ten Pro­duk­tes durch eine pro­mi­nen­te Per­son, durch deren öffent­li­chen Ein­fluss das Image der wer­ben­den Fir­ma oder die Ver­kaufs­zah­len ver­bes­sert wer­den sol­len. Geschah dies frü­her in ers­ter Linie auf dem Par­kett der High Socie­ty durch Pro­mi­nen­te, wird die­se Funk­ti­on heu­te durch Insta­gram-Mar­ke­­ting oder durch Influ­en­cer über­nom­men.

Traf­fic:

Publi­kums­ver­kehr auf einer Web­site, also das Besu­cher­auf­kom­men. Zum Traf­fic zäh­len auch Sei­ten­be­su­che durch Craw­ler bzw. Bots. Daher muss nicht zwangs­wei­se jeder Sei­ten­auf­ruf von einem rea­len Men­schen stam­men. Rea­le Besu­cher müs­sen aus dem Traf­fic her­aus­ge­rech­net wer­den. Hier­zu muss ggf. Goog­le Ana­ly­tics ent­spre­chend kali­briert wer­den.

Usa­bi­li­ty:

Benut­zer­freund­lich­keit einer Web­sei­te. Für eine gute Usa­bi­li­ty muss sich ein Benut­zer gut auf einer Web­site zurecht­fin­den kön­nen. Dazu sind eine gute Navi­ga­ti­on, ein guter Menüauf­bau, eine schnel­le Lade­ge­schwin­dig­keit sowie eine über­sicht­li­che Sei­ten­struk­tur nötig.

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